Ochtrup
Radmarathon: 2010 geht’s weiter

Montag, 15.06.2009, 19:06 Uhr

Ochtrup . Wird es 2010 wieder einen Radmarathon geben? Ja, es wird. „Wir wollen in dieser Richtung weitermachen“, sagte Organisator Thorsten Stening gestern im Gespräch mit unserer Zeitung. Konkretes gibt es aber noch nicht. Fest steht nur: „Wir planen nächstes Jahr wieder ’was“, so Stening. Am zweiten oder dritten Juni-Wochenende solle es wieder etwas geben.

Fest steht wohl auch: Die Teilnehmerzahl wird auf 50 begrenzt. Organisation und Logistik bedeuteten einen großen Aufwand, erklärte Thorsten Stening. „Ich mach’ das alles nebenbei.“ Bei 50 Teilnehmern sei ein Limit erreicht. Alleine zwei Monate seien nötig, um die Route auszuwählen.

46 Teilnehmer waren am Samstag beim Radmarathon zur niederländischen Nordseeküste unterwegs. Sie absolvierten die insgesamt 346 Kilometer in 17,5 Stunden. Auf dem Hinweg hatten sie noch einen Schnitt von 26,5 Stundenkilometern hingelegt. Auf dem Rückweg ließen sie es einen Klacks langsamer angehen: 25,2 Stundenkilometer im Schnitt zeigten die Tachos am Samstagabend an.

Das hohe Tempo bescherte den Fahrern am Wendepunkt in der Nähe von Eemshaven eine zehn Minuten längere Pause. Bereits um 10.50 Uhr waren sie an der Küste. Dann gab es direkt in einem schicken Lokal Spaghetti Bolognese und Salat. „Das kam zur richtigen Zeit“, erzählt Thorsten Stening. „Ich hatte ein echtes Leistungsloch.“ Um 12 Uhr trat die Gruppe den Rückweg an. Um 20.30 Uhr waren die Fahrer wieder in Ochtrup – etwas früher, als geplant.

Stening war auch gestern noch von der Begrüßung bei der Zieleinfahrt beeindruckt: die Polizeieskorte hatte kurzfristig geklappt, einige Fans hatten bei der Ortseinfahrt an der Bentheimer Straße Schilder aufgestellt, am Ziel beim Radhaus Krechting warteten mehrere Dutzend Angehörige, und der Posaunenchor spielte, während die Fahrer durchs Zielband rauschten. „Unglaublich“, fand das Thorsten Stening.

In etwa zwei Wochen will er mitteilen, wieviel Geld bei der Tour zusammengekommen ist. Wie berichtet, konnten sich sich die Fahrer Kilometerpaten suchen. Das Geld fließt an die Ochtruper Tafel. Das Geld wird allerdings von jedem einzeln direkt dorthin überwiesen, so dass die Organisatoren erst nach einiger Zeit zusammenrechnen müssen, wieviel Einzelspenden geflossen sind.

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