Ochtrup
Halteverbot gegen Parkchaos: Neue Schilder am Kindergarten Langenhorst

Montag, 14.06.2010, 23:06 Uhr

Ochtrup - Der erste Schritt ist gemacht. Um die Parksituation vor dem Kindergarten in Langenhorst zu entschärfen, hat die Stadtverwaltung am Schürkamp entsprechende Schilder aufgestellt. Ab sofort gilt vor dem Gebäude ein absolutes Halteverbot. „Dafür haben wir ein paar Meter weiter vor dem Wirtschaftsgebäude einige Kurzzeitparkplätze eingerichtet“, erklärte der Erste Beigeordnete Kai Uffelmann bei einem Ortstermin am Montag.

Zu den Stoßzeiten, wenn die Mädchen und Jungen von ihren Eltern mit dem Auto zum Kindergarten gebracht beziehungsweise wieder abgeholt werden, war es in der Vergangenheit immer wieder zu Verkehrsproblemen gekommen. FWO und CDU hatten das Thema in Form von Anträgen im Ausschuss für Bauen und Planen zur Sprache gebracht. „Vieles, was dabei diskutiert wurde, war für die Stadt nicht zu finanzieren“, resümierte Uffelmann. Deshalb habe man sich nun auf diese Variante verständigt. „Wir sind jedoch weiter mit dem Elternrat des Kindergartens im Gespräch“, berichtete der Erste Beigeordnete. Zwischen der Baumreihe zu Beginn des Schürkamps und dem Wirtschaftsgebäude sollen vier weitere Stellplätze entstehen, die die Eltern in Eigenarbeit bauen wollen. „Die Stadt würde dafür das Material im Wert von rund 5000 Euro zur Verfügung stellen“, so Uffelmann.

Eine Anwohnerin nutzte den Ortstermin, um auf ihre Probleme zu den Stoßzeiten des Kindergartens aufmerksam zu machen. „Dann wird hier auch vor meiner Einfahrt geparkt, so dass niemand mehr raus oder rein kommt“, sagte sie. Und fügte hinzu: „An das Verbot hält sich doch niemand.“ Eine Auffassung, die Bürgermeister Kai Hutzenlaub nicht teilt. „Wir werden die Einhaltung des Parkverbots kontrollieren. Wer sich nicht daran hält, muss zahlen“, betonte er.

Eine andere Sorge der Anwohnerin entkräftete er ebenfalls: die um fehlenden Parkraum für Besucher. „Zum einen werden die Kurzzeitstellplätze noch mit dem Zusatz ,werktags von 7 bis 17 Uhr versehen, zum anderen darf auch auf der Hauptstraße sowie den angrenzenden Straßen geparkt werden“, machte Hutzenlaub deutlich.

Der Erste Beigeordnete betrachtete die Situation noch unter einem anderen Aspekt. „Wenn alle etwas mehr Rücksicht nehmen würden und mehr Verständnis für den anderen hätten, bräuchten wir kein einziges dieser Schilder“, meinte Uffelmann. Eine Aussage, die nicht nur auf die Situation am Schürkamp zutrifft.

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