Ochtrup
Drei nehmen Abschied vom Gymnasium

Mittwoch, 14.07.2010, 18:07 Uhr

Ochtrup - Am Dienstagabend wehte Abschiedswind durch das Lehrerzimmer des Städtischen Gymnasiums . Das gesamte Kollegium sowie die Schülervertreter hatten sich dort versammelt, um Direktor Dr. Wolfgang Schulte Ladbeck sowie den Kollegen Gerhard Künert und Colette Schmidt-Mielke im Rahmen einer internen Feierstunde „adieu“ zu sagen. Bevor der scheidende Rektor an der Reihe war, dankte er Schmidt-Mielke, die am Gymnasium ein Schuljahr Physik unterrichtet hatte. Nach den Sommerferien wechselt sie aufgrund einer Beförderung zur Oberstudienrätin zum Arnoldinum nach Steinfurt. „Du hast innerhalb des einen Jahres ein hohes Maß an Wertschätzung erfahren, und wir lassen Dich ungern ziehen“, erklärte Klaus Werner Heptner in Vertretung des Kollegiums.

„Mit den besten Wünschen und viel Wehmut“ verabschiedete Schulte Ladbeck dann seinen langjährigen Weggefährten, Oberstudienrat Gerhard Künert, in den Ruhestand. „Sie haben bewiesen, dass Sie ein Pädagoge durch und durch sind“, bemerkte der Schulleiter im Hinblick auf Unterricht und Klassenfahrten. Seit 1979 unterrichtet Künert Mathematik am Ochtruper Gymnasium. Außerdem, so Schulte Ladbeck, habe er intensiv am Aufbau der Informatik mitgewirkt. Künert sei stets korrekt, aber nie ein Erbsenzähler gewesen, beschrieb Heptner seinen scheidenden Kollegen. Seine Korrektheit und Zahlenliebe stellte Künert in seiner Rückschau noch einmal unter Beweis: „19238 Mathearbeiten habe ich im Laufe der Jahre korrigiert und 5227 Klausuren zensiert.“ Schulte Ladbeck überreichte dem 63-Jährigen die Entlassungsurkunde und bemerkte: „Sie werden der Schule fehlen.“

Dann hatte die Abschiedsstunde für den Rektor geschlagen. Die Lehrerratsvertreterin Barbara Jacob beleuchtete dessen Wirken aus verschiedenen Perspektiven. Der stellvertretende Schulleiter Heiner Studt hob hervor: „Sie haben viel für das Wohl der Schule getan, was nicht immer transparent werden konnte.“ Ein Liegestuhl vom Kollegium sowie von den Sekretärinnen und dem Hausmeister ein „Überlebenskoffer für das neue Leben“ bilden das Rüstzeug für die Zeit als Pensionär. „Ich bin froh, dass ich an dieser Schule sein durfte. Bei uns ist noch ein Stück heile Welt, für das wir dankbar sein sollten“, bemerkte Schulte Ladbeck zum Schluss der Feierstunde.

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