Mitglieder bestätigen Vorstand
Das Team der Ochtruper Tafel macht weiter

Mittwoch, 16.03.2011, 18:03 Uhr

Ochtrup - „Es war relativ unspektakulär, abgesehen von der vielen Arbeit.“ Die zweite Vorsitzende der Ochtruper Tafel, Bernhild Bierbaum , berichtete während der Mitgliederversammlung am Dienstagabend im evangelischen Gemeindehaus vom Umzugsstress der Einrichtung im Oktober. Damals war die Tafel von der Weinerstraße in das alte Pfarrhaus an der Bahnhofstraße 38 umgezogen. Schon jetzt ziehen die Mitglieder ein positives Fazit. Man habe viel mehr Platz zum Sortieren der Ware, und auch das Kühlhaus sorge für Erleichterung. „Im Sommer werden wir es erst richtig zu schätzen wissen“, versprach Bierbaum. Bereits nach zwei Wochen habe sich das Alltagsgeschäft der Tafel in den neuen Räumen eingespielt.

Eingespielt ist mittlerweile auch die Kooperation mit der Gronauer Tafel. „Die Zusammenarbeit läuft gut“, wusste der erste Vorsitzende Albrecht Philipps nur Positives über die Kollegen zu berichten. So tauschen die beiden Tafeln regelmäßig Waren aus und teilen sich Supermärkte, die angefahren werden können. Generell seien diese aber nicht mehr so freizügig und es gäbe weniger Ware als früher. Zusammenhänge sahen die Mitglieder vor allem in der steigenden Zahl der Tafeln und im Umdisponieren der Discounter, die heute Waren länger im Regal lassen dürften. Gerade deshalb sei der Austausch zwischen den Tafeln so wichtig, betonte Philipps.

Die Arbeit der Tafel stemmen derzeit etwa 40 aktive Mitglieder, im Jahr 2010 kamen vier neue hinzu. Im Büro bewältigen drei Helferinnen die Verwaltungsangelegenheiten der Tafel, die seit kurzem computerbasiert laufen. Notwendig dafür war die Anschaffung eines Laptops und eines Druckers. Einen weitaus höheren Anteil an den Ausgaben machten allerdings die Reparatur-und Wartungskosten für die Pkw aus. „Wir sind auf jede Spende angewiesen“, machte Kassierer Manfred Wierzoch deutlich. Und als hätte er es geahnt, zauberte kurz nach dem Kassenbericht Rudi Mulder eine private Spende von 1000 Euro aus dem Hut. Es handele sich dabei um Gaben seiner Gäste zum „Abschied von der Fünf“, verriet Mulder grinsend und überreichte den sichtlich erfreuten Vorstandsmitgliedern des Vereins die Barschaft.

Die Entlastung des Vorstandes inklusive des Kassierers durch die Versammlung war eine reine Formsache. Ebenso unproblematisch verliefen die Neuwahlen zum Vorstand. Der erste Vorsitzende Philipps begrüßte das gesamte Team für eine weitere Amtsperiode.

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