Neues Mehrfamilienhaus an der Kneippstraße
Der Bauverein lässt bauen

Dienstag, 19.07.2011, 00:07 Uhr

Ochtrup - Die Baufahrzeuge sind bereits angerückt an der Kneippstraße 14/Ecke Robert-Koch-Straße. Dort errichtet der Bauverein Ochtrup ein neues Mietobjekt mit sechs Wohneinheiten. „Vereinzelte Mietanfragen für die Wohnungen sind schon da“, erklärte die Geschäftsführerin des Bauvereins, Elke Reckels , am Dienstag beim ersten Spatenstich. Gemeinsam mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Hermann-Josef Stascheit , dem Architekten Dieter Denne, Bauunternehmer Sascha Bode und Bauleiter Klaus Niehaus eröffnete sie damit offiziell die Bauphase.

Die Gesamtwohnfläche des Gebäudes beträgt 353,46 Quadratmeter. Die sechs barrierefreien Zwei- und Dreizimmerwohnungen in dem Mietobjekt sind zwischen 47 und 70 Quadratmeter groß. Eine 71 Quadratmeter große Zweizimmer-Wohnung im Erdgeschoss wird rollstuhlgerecht errichtet. Ein Personenaufzug ist im Haus ebenfalls vorhanden. Mit dem Neubau an der Kneippstraße stellt der Bauverein dann insgesamt 285 Mietwohnungen in Ochtrup zur Verfügung.

„Wohnungen mit Aufzügen werden immer stärker nachgefragt. Besonders ältere Menschen legen darauf Wert“, sagte Reckels. Sowohl die stadtnahe Lage als auch die Größe und Ausstattung seien ideal für Paare, Singles und Senioren. „Familien mit Kindern bevorzugen eher eine Stadtrandlage“, erklärte Reckels beim Ortstermin.

Auch das Thema Energiesparen hat der Bauverein in seiner Planung berücksichtigt. Wärmedämmung und entsprechende Verglasung sorgen für einen niedrigen Energieverbrauch. „Darüber hinaus haben wir uns für eine automatische Belüftung entschieden. Das macht den Bau zwar teurer, aber es macht Sinn“, teilte Stascheit mit. Denne empfiehlt diese Zusatzmaßnahme bei der Dichte der energiesparenden Häuser, um Schimmelbildung vorzubeugen.

Wann die ersten Bewohner einziehen können, ist noch nicht ganz klar. Bauunternehmen und Bauleiter wollten sich da nicht festlegen. „Voraussichtlich wird es Anfang nächsten Jahres so weit sein, aber es hängt vom Wetter ab“, meinte Niehaus.

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