Ideenwettbewerb für die Innenstadt
Ausstellung zeigt Entwürfe der Planungsbüros

Ochtrup -

Sie sind so etwas wie die Visitenkarte der Innenstadt – der Platz rund um die Lambertikirche sowie der Übergang der Fußgängerzone an der Horst-/Marktstraße. Diese beiden Bereiche haben mehrere Planungsbüros genauer unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse des Gestaltungswettbewerbs sind seit Donnerstagabend in einer Ausstellung im Foyer der Stadthalle zu sehen.

Samstag, 04.05.2013, 14:05 Uhr

Es war ein langer Tag, an dem sie spät, aber sehr zufrieden nach Hause kam. Als Prof. Christa Reicher am Donnerstagabend bei der Präsentation der Wettbewerbsbeiträge in der Stadthalle von der Jurysitzung vor einigen Wochen erzählt, huscht ein Lächeln über ihr Gesicht. Und ihre Mimik zeigt: Die Architektin und Stadtplanerin ist nach wie vor überzeugt von der Entscheidung des Gremiums.

„Wir haben sehr schöne Entwürfe gesehen, das ist keine Selbstverständlichkeit“, betont die Dozentin der Technischen Universität Dortmund . Dabei verschweigt sie nicht, dass die Jury eine gewisse Distanz zwischen dem erstplatzierten Beitrag von Marcel Adam Landschaftsarchitekten und den beiden dritten Preisen der Büros „chora blau“ sowie „LohausCarl“ sieht.  

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Die Ausstellung mit den verschiedenen Wettbewerbsbeiträgen zur Innenstadtgestaltung ist bis einschließlich Mittwoch (8. Mai) zu folgenden Zeiten im Foyer der Stadthalle zu sehen: Samstag und Sonntag (4./5. Mai) von 11 bis 17 Uhr, Montag bis Mittwoch (6. bis 8. Mai) von 15 bis 18 Uhr. Am Dienstag (7. Mai) befasst sich der Ausschuss für Planen und Bauen mit dem Thema. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr im Sitzungszimmer der Stadtwerke, Witthagen 3.

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Unabhängig davon, welche Ideen für den Platz an der Lambertikirche sowie den Übergang der Fußgängerzone an der Horst-/Marktstraße zum Zuge kommen, steht eines für die Fachfrau bereits fest: „In der Umsetzung steckt ein großes Potenzial für die Stadt.“ In das Horn stößt auch Kai Hutzenlaub . Der Bürgermeister wünscht sich für die Realisierung der Planungen „die Fortführung des konstruktiven Dialogs, damit ein gemeinsames Handeln unsere Stadt voranbringt“.

Damit das gelingt, ist in den Augen des Erstplatzierten Marcel Adam eine konsequente Umsetzung erforderlich. Sein Appell an die Verantwortlichen: „Wenn Sie jetzt anfangen, dann halten Sie bitte durch – auch wenn es Diskussionen gibt. Sie haben eine große Chance, aber auch eine große Verantwortung.“ Und mit Blick auf die nächste Kommunalwahl fügt er vor den mehr als 50 Zuhörern schmunzelnd hinzu: „Legen Sie bitte keine Kehrtwende ein.“ 

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