Ideenwettbewerb für die Innenstadt : Ausstellung zeigt Entwürfe der Planungsbüros
Drei Fragen an: Jury-Mitglied Prof. Christa Reicher (Architektin und Stadtplanerin)

Haben Sie sich die beiden Bereiche, um die es in dem Wettbewerb ging, vorher persönlich angesehen?

Samstag, 04.05.2013, 14:05 Uhr

Prof. Christa Reicher
Prof. Christa Reicher Foto: ae

Christa Reicher: Ich habe vor fünf Jahren schon einmal mit Studenten der Technischen Universität Dortmund an einer Ideenbörse für die Ochtruper Innenstadt teilgenommen und mir die Areale angeschaut. Als ich jetzt wieder dort war, habe ich festgestellt, dass sich hier und da schon etwas getan hat.

Was hat Sie bei dem erstplatzierten Beitrag überzeugt?

Reicher: Das Büro von Marcel Adam hat sich intensiv mit den Räumen befasst. Vor allem die Auseinandersetzung mit den vorgegebenen Restriktionen finde ich sehr überzeugend, zum Beispiel beim Thema Höhenunterschiede des Bodens rund um die Lambertikirche. Außerdem ist der Entwurf keiner Mode unterworfen, sondern setzt schlicht und einfach das Gotteshaus in den Mittelpunkt. Und er ist eine Lösung, die Optionen für die Zukunft offen hält.

Wie schätzen Sie die Förderchancen ein?

Reicher: Die sehe ich generell als sehr gut an. Umso mehr, als dass die Stadt durch einen solchen Ideenwettbewerb ein wichtiges Qualifizierungsverfahren initiiert hat. Zudem glaube ich, dass hier ein gutes Verhältnis besteht zwischen dem, was die Umsetzung kostet, und dem, was durch sie erzielt wird. Schließlich ist das Ganze keine Luxuszutat für die Stadt, sondern eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass auch Privatleute Geld in die Hand nehmen.

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