Ein Prinz für Dornröschen
Ensemble der Freilichtbühne Bad Bentheim begeistert mit Wintermärchen

Ochtrup -

Ein Klassiker der Gebrüder Grimm wurde am Samstag in der Aula des Schulzentrums aufgeführt. Das Ensemble der Freilichtbühne Bad Bentheim präsentierte „Dornröschen“.

Sonntag, 22.12.2013, 17:12 Uhr

Ganz nah am Original des Märchens der Gebrüder Grimm aber doch frisch und modern spielte das Ensemble der Freilichtbühne Bad Bentheim am Samstagnachmittag unter der Regie von Bärbel Grosse die Geschichte von Dornröschen in der Aula des Schulzentrums Ochtrup.

Anlässlich der Geburt ihrer lang ersehnten Tochter Rosamia geben König Theodor und Königin Sophie ein rauschendes Fest, zu dem die weisen Frauen des Landes eingeladen werden, um dem Kind Weisheit, Schönheit, Reichtum, Liebe und viele weitere guten Eigenschaften zu schenken. Das Problem, dass es für die 13 weisen Frauen nur zwölf goldene Teller gibt, löst König Theodor schnell. Erinnya, die weise Frau des Schicksals, die er ohnehin noch nie leiden konnte, erhält keine Einladung.

Doch natürlich erscheint die trotzdem zum Fest. Wie aus dem Nichts, mit Nebelschwaden, in völliger Dunkelheit und einer Geräuschkulisse, die so manches Kind im Publikum auf den Schoß seiner Eltern verschlug, betritt Erinnya die Bildfläche. „An deinem 15. Geburtstag wirst du dich an einer Spindel stechen und dies soll dein Tod sein“, verflucht sie Dornröschen. Was dann geschieht, ist jedem Märchenfreund bekannt: Die letzte geladene weise Frau kann den Fluch zwar nicht zurücknehmen, ihn aber in einen hundertjährigen Schlaf mildern, von dem Rosamia durch den Kuss eines Prinzen erlöst werden kann. Und obwohl der König alle Spindeln des Landes verbrennen lässt und sein Kind behütet aufwächst, schafft es die böse Erinnya, Rosamia und mit ihr den gesamten Hofstaat in einen hundertjährigen Schlaf zu versetzen und um das Schloss eine undurchdringliche Dornenhecke wachsen zu lassen.

Gebannt verfolgte das Publikum die glücklosen Versuche zahlreicher Prinzen, den Fluch zu brechen. Doch erst nach besagten 100 Jahren gelingt dies dem tapferen Prinzen Ferdinand, der sich mit dem erlösenden Kuss nicht nur die Hand Dornröschens, sondern auch die Sympathien großer wie kleiner Zuschauer im Publikum verdiente.

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