Brand in Lagerhalle in der Weiner
Fixe Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Ochtrup -

In der Nacht zu Donnerstag hat es einen Brand in einer Lagerhalle auf dem Gelände des Sägewerks Schulte-Albert in der Weiner gegeben. Die Feuerwehr war schnell vor Ort und hatte den Brand schon nach kurzer Zeit unter Kontrolle. Informationen zur Brandursache – es hatte einen Stromausfall gegeben – und zur Schadenshöhe liegen derzeit noch nicht vor.

Donnerstag, 23.01.2014, 09:01 Uhr

Die Flammen waren gelöscht, doch der Schock saß Ludger Schulte-Albert tief in den Gliedern: In der Nacht zu Donnerstag wurde eine Lagerhalle auf dem Gelände seines Sägewerks in der Weiner durch ein Feuer stark beschädigt. „Gerade lief es so gut im Betrieb. Das wirft einen schon sehr zurück“, machte der Seniorchef des Unternehmens deutlich. Nach einer genaueren Begutachtung des Schadens war Schulte-Albert dann aber schon wieder ein wenig optimistischer. „Es hätte schlimmer ausgehen können. Da kommt ein neues Dach drauf, und dann passt es schon“, sagte er im Gespräch mit dem Tageblatt. Voll des Lobes war der Sägewerk-Inhaber über die Feuerwehr . „Die war sehr schnell vor Ort und hat hervorragende Arbeit geleistet.“

Bemerkt worden war der Brand von der zukünftigen Schwiegertochter Schulte-Alberts. Sie hatte in der Nacht gegen 0.25 Uhr bemerkt, dass der Strom auf dem Anwesen in der Weiner ausgefallen war. Als sie nachschauen wollte, bemerkte die Frau Feuerschein in der Halle, in der Industrie-Schnittholz gelagert war, und alarmierte die Wehr. Die rückte mit allen vier Löschzügen an und hatte den Brand nach kurzer Zeit unter Kontrolle. Bevor die Kameraden zum Löschangriff übergehen konnten, musste zuvor jedoch ein Dieseltank in der Halle gekühlt werden, berichtete Einsatzleiter Jörg Veldermann in der Nacht. Danach richtete sich die Aufmerksamkeit der Kameraden auf eine Sägemaschine, die auf der anderen Seite der Stahlhalle installiert ist. Dank gezielter Löschangriffe blieb der Häcksler – der Wert beträgt laut Schulte-Albert 185 000 Euro – vor den Flammen verschont.

Bei der Beschaffung von Löschwasser habe es keine Probleme gegeben, so Veldermann. Hydranten seien in ausreichender Menge in unmittelbarer Nähe vorhanden gewesen. Das schnelle Löschen sei auch durch den Einsatz des Teleskopmastlöschers möglich gewesen. So konnte von oben gegen die Flammen vorgegangen werden. Zur Kontrolle wurde im Anschluss mit einer Wärmebildkamera nach verbliebenen Glutnestern gesucht.

Zur Brandursache konnte die Polizei am Donnerstag keine Angaben machen, die Ermittlungen dauern an. Die Schadenshöhe liege im „mittleren fünfstelligen Bereich“.

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