Versammlung der Senioren-Union im Kreis
Karliczek fordert Profilschärfung

Ochtrup -

Bei der Mitgliedversammlung der Senioren-Union im Kreis Steinfurt am Mittwoch in der Ochtruper Gaststätte Pliete wurde am Mittwoch viel diskutiert. Unter anderem über bundespolitische Themen wie die Einführung der Rente mit 63, aber auch um die inhaltliche Akzentsetzung der CDU.

Freitag, 02.05.2014, 17:05 Uhr

Natürlich ging es bei der Mitgliedversammlung der Seniorenunion im Kreis Steinfurt jetzt um die Thesen der Gruppe einiger, vor allem jüngerer CDU-Bundestagsabgeordneter unter der Überschrift „Agenda 2020“ und da vor allem um die Kritik an der Einführung der Rente mit 63 Lebensjahren unter bestimmten Voraussetzungen. Hier könnten Misstöne in der Arbeit der Großen Koalition entstehen, vermuteten einige Diskussionsteilnehmer.

Die frisch gewählte Bundestagsabgeordnete Anja Karliczek aus Tecklenburg, die den Hauptvortrag des Nachmittags zu aktuellen bundespolitischen Themen in der Ochtruper Gaststätte Pliete hielt, betonte die dringende Notwendigkeit einer Profilschärfung für die Zeit nach dem aktuellen Regierungsbündnis. Auch sie sehe in Einzelfragen weiteren Diskussionsbedarf. Das wurde aus den Reihen der Delegierten nicht bestritten. Natürlich müsse die CDU um inhaltliche Akzentsetzung bemüht sein, gerade wenn man derzeit mit der SPD im Regierungsboot sitze. „Der Zeitpunkt vor wichtigen Wahlen, bei denen wir im Wahlkampf aktiv mittun, und die Art der Öffentlichmachung einer parteiinternen Diskussion ist wenig hilfreich“, brachte es ein Delegierter für viele auf den Punkt.

Die erst vor wenigen Jahren gegründete Seniorenunion Ochtrup erwies sich nicht nur als guter Gastgeber. Sie hatte die Veranstaltung mit dem Kreisvorstand um deren Vorsitzenden Klaus Martin Lausberg gut vorbereitet und sorgte bei den vielen anstehenden Wahlen (Delegierte/Ersatzdelegierte für die Bundesversammlung, die Landesversammlung, die Bezirksversammlung und den CDU-Kreisparteitag) für einen reibungslosen Wahl- und Auszählvorgang. Immerhin waren über 50 Mandate zu vergeben.

Lausberg hob in seinem Bericht hervor, dass der Vorstand um einen guten Mix aus inhaltlichen Diskussionsanregungen und gemeinsamen Unternehmungen bemüht sei. Man wünsche sich insgesamt stärkeren personellen Zuspruch für die Anregungen und Veranstaltungen des Kreisvorstandes. Anstehende Themen wie Heimunterbringung, Wohnen im Alter, Antworten auf den demografischen Wandel und das große Thema Pflege sollen inhaltlich skizziert und dann in den Ortsverbänden weitergetragen werden. Zudem erhoffte sich Lausberg weitere Senioren-Unionen: „Weiße Flecken im Kreis sollten wir schwarz machen.“ Er rief die Anwesenden auf, kräftig beizutragen, dass die CDU bei allen anstehenden Wahlen am 25. Mai (Sonntag) gute Ergebnisse einfahren könne.

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