Jazz verbindet sie alle
Gymnasium beteiligt sich an internationalem Jugendaustausch

Ochtrup/Rheine -

Jazz und Jugendkultur gehen eine Verbindung: In wenigen Tagen erlebt der Workshop „Jazz’n’youth“ eine Neuauflage. Neben anderen Schulen der Region ist das Ochtruper Gymnasium mit von der Partie.

Dienstag, 03.06.2014, 12:06 Uhr

Jazz und Jugendkultur – passt das zusammen? „Ja“, sagt Rob Mulders, und er sollte es wissen. Von 1987 bis 2005 war er Leiter des Vereins „Pink-Pop“ in Ibbenbüren . Und er schaffte es, dass deutsche und amerikanische Jugendliche abwechselnd nach Los Angeles und Ibbenbüren pilgerten.

In wenigen Tagen erlebt das Projekt eine Neuauflage. Amerikanische Schüler aus Dallas, Hawaii und Los Angeles kommen zum internationalen Jugendaustausch „Jazz’n’youth“ nach Rheine . Über 80 Schüler und Studenten vom Gymnasium Och-trup und vom Emsland-Gymnasium Rheine, der Kardinal-von-Galen-Schule Mettingen, dem Goethe-Gymnasium Ibbenbüren sowie der Iolani-Highschool Honolulu/Hawaii, der UTA Arlington-Universität Dallas/Texas sowie des Jugendkulturzentrums Scheune (Ibbenbüren) treffen sich in Rheine zu mehrtägigen Workshops. Am Ende stehen drei große Jazz-Konzerte in Ochtrup, Ibbenbüren und Rheine, bei denen die Schüler und Dozenten auftreten und präsentieren, was sie gemeinsam erarbeitet haben.

Die Workshops finden in der Elisabeth-Schule statt, die erst anschließend als neues Domizil der Abendrealschule umgebaut wird, sagte Katharina Straßburg-Mulder, Leiterin des Emsland-Gymnasiums, beim Pressegespräch am Montag. Sie begrüßt, dass dieses kreisweit einzigartige Projekt jetzt von so vielen Partnern getragen wird. Weil alle Teilnehmer aus den USA, Schüler und Dozenten, grundsätzlich in Gastfamilien untergebracht werden, entsteht ein internationaler und kulturell wertvoller Musikaustausch mit starker familiärer Bindung. Die zur Verfügung stehenden Plätze zu besetzen, war bei den beteiligten Schulen kein Problem: „Das Interesse ist groß“, sagten Erich Geilmann und Sebastian Maurer, beide Musiklehrer am Emsland-Gymnasium.

Unter den Dozenten aus den USA sind international bekannte Jazz-Größen wie zum Beispiel Joe McCarthy, Grammy-Preisträger 2013 und Dozent für Trompete in der Jazz-Fakultät der Arlington-Universität/Dallas. Oder Tim Ishii, Professor für Saxofon, ebenfalls in Dallas. Oder Lou Carfa, eine Bass-Legende aus Dallas.

Im kommenden Jahr reisen die beteiligten Schüler dann in die USA, wo das amerikanische Gegenstück von „Jazz’n’youth“ stattfindet.

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