Gebühren steigen kaum
Restmülltonne wird sogar günstiger

OChtrup -

Die Gebühren für die Straßenreinigung und die Abfallentsorgung bleiben im nächsten Jahr konstant. Die Restmülltonne wird sogar günstiger.

Freitag, 28.11.2014, 08:11 Uhr

Wer einen Angehörigen auf dem Kommunalfriedhof bestatten lassen möchte, muss 2015 nur mit einem sehr geringen Gebührenanstieg rechnen.
Wer einen Angehörigen auf dem Kommunalfriedhof bestatten lassen möchte, muss 2015 nur mit einem sehr geringen Gebührenanstieg rechnen. Foto: Anne Eckrodt

Gute Nachrichten für die Bürger: Sie müssen auch im nächsten Jahr für die Entsorgung ihres Mülls nicht tiefer in die Tasche greifen. Zum Teil sinken die Abfallgebühren sogar. Den entsprechenden Verwaltungsvorschlag zur Gebührensatzung hat der Haupt- und Finanzausschuss am Mittwochabend einstimmig durchgewunken. Vorbehaltlich des Okays vom Rat, der am 11. Dezember tagt, gelten 2015 folgende Preise:

► Die Restmüllentsorgung wird um rund elf Prozent günstiger: Die 80-Liter-Tonne kostet 50 Euro, die 120-Liter-Tonne 74 Euro und die 240-Liter-Tonne 149 Euro.

► Die Gebühren für den Biomüll bleiben konstant: 34 Euro für die 80-Liter-Tonne, 52 Euro für die 120-Liter-Tonne und 103 Euro für die 240-Liter-Tonne.

Saubere Straßen sind im nächsten Jahr ebenfalls zu haben, ohne dass die Bürger dafür stärker zur Kasse gebeten werden. Die Reinigungsgebühren verändern sich im Vergleich zu 2014 nicht.

Die Kosten für eine Bestattung auf dem Kommunalfriedhof sind – im Vergleich zu Nachbarkommunen wie beispielsweise Steinfurt – seit Jahren eher moderat. Die Gebührensatzung ändert sich 2015 auch nur unwesentlich. Während Erd- und Urnenbestattungen nicht teurer werden, schlagen die Facharbeiter- und die Helferstunde für Beisetzungsarbeiten mit 35 statt bisher 30 beziehungsweise 30 statt bisher 26 Euro zu Buche. Die Anhebung ergibt sich aus der Neuausschreibung der Bestattungsarbeiten für die Jahre 2015 bis 2019.

Neu in der Gebührensatzung für den Kommunalfriedhof ist ein Betrag von 110 Euro für die Nutzung der Andachtshalle. Bislang gab es nur Preiskombinationen für die Nutzung von Leichenkammer und Andachtshalle. Durch die stark gestiegene Zahl von Urnenbestattungen werden die Kammern jedoch wesentlich weniger genutzt. Daher schlägt die Verwaltung den separaten Betrag für den Andachtsraum vor. Der Ausschuss befürwortete das.

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