Reizgas löst Großeinsatz aus
Zwölf Verletzte an der Hauptschule

Ochtrup -

(Aktualisiert um 16:30 Uhr) Weil an der Ochtruper Hauptschule Pfefferspray versprüht worden war, rückte am Dienstagmorgen ein Großaufgebot an Rettungskräften in Richtung Schulzentrum aus. Zwölf Schüler wurden verletzt.

Dienstag, 09.12.2014, 13:12 Uhr

Großeinsatz: Der Rettungsdienst des Kreises Steinfurt und die Freiwillige Feuerwehr Ochtrup waren am Dienstagmorgen an der Hauptschule im Einsatz.
Großeinsatz: Der Rettungsdienst des Kreises Steinfurt und die Freiwillige Feuerwehr Ochtrup waren am Dienstagmorgen an der Hauptschule im Einsatz. Foto: Anne Steven

Zu einem Großeinsatz an der Ochtruper Hauptschule rückte am Dienstagmorgen der Rettungsdienst des Kreises Steinfurt aus. Vermutlich hatte ein Schüler in einer Klasse Pfefferspray versprüht. Das Gas verbreitete sich, so die Vermutung von Bürgermeister Kai Hutzenlaub , durch offen stehende Türen auch im Flur.

Insgesamt untersuchten die Rettungskräfte 44 Personen, zwölf von ihnen mussten vorsorglich ins Krankenhaus gebracht werden. Alle anderen wurden nach ambulanter Behandlung vor Ort nach Hause entlassen.

Reizgas löst Großeinsatz aus

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  • Nachdem in einer Klasse der Ochtruper Hauptschule Reizgas versprüht worden war, rückte am Dienstagmorgen ein Großaufgebot an Rettungskräften in Richtung Schulzentrum aus. Zwölf Schüler wurden verletzt.

    Foto: Anne Steven
  • Nachdem in einer Klasse der Ochtruper Hauptschule Reizgas versprüht worden war, rückte am Dienstagmorgen ein Großaufgebot an Rettungskräften in Richtung Schulzentrum aus. Zwölf Schüler wurden verletzt.

    Foto: Anne Steven
  • Nachdem in einer Klasse der Ochtruper Hauptschule Reizgas versprüht worden war, rückte am Dienstagmorgen ein Großaufgebot an Rettungskräften in Richtung Schulzentrum aus. Zwölf Schüler wurden verletzt.

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  • Nachdem in einer Klasse der Ochtruper Hauptschule Reizgas versprüht worden war, rückte am Dienstagmorgen ein Großaufgebot an Rettungskräften in Richtung Schulzentrum aus. Zwölf Schüler wurden verletzt. Weitere Bilder folgen.

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  • Nachdem in einer Klasse der Ochtruper Hauptschule mit Reizgas hantiert worden war, rückte am Dienstagmorgen ein Großaufgebot an Rettungskräften in Richtung Schulzentrum aus. Zwölf Kinder und Jugendliche wurden verletzt. Foto: Anne Steven
  • Nachdem in einer Klasse der Ochtruper Hauptschule mit Reizgas hantiert worden war, rückte am Dienstagmorgen ein Großaufgebot an Rettungskräften in Richtung Schulzentrum aus. Zwölf Kinder und Jugendliche wurden verletzt. Foto: Anne Steven
  • Nachdem in einer Klasse der Ochtruper Hauptschule mit Reizgas hantiert worden war, rückte am Dienstagmorgen ein Großaufgebot an Rettungskräften in Richtung Schulzentrum aus. Zwölf Kinder und Jugendliche wurden verletzt. Foto: Anne Steven
  • Nachdem in einer Klasse der Ochtruper Hauptschule mit Reizgas hantiert worden war, rückte am Dienstagmorgen ein Großaufgebot an Rettungskräften in Richtung Schulzentrum aus. Zwölf Kinder und Jugendliche wurden verletzt. Foto: Anne Steven
  • Nachdem in einer Klasse der Ochtruper Hauptschule mit Reizgas hantiert worden war, rückte am Dienstagmorgen ein Großaufgebot an Rettungskräften in Richtung Schulzentrum aus. Zwölf Kinder und Jugendliche wurden verletzt. Foto: Anne Steven
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  • Nachdem in einer Klasse der Ochtruper Hauptschule mit Reizgas hantiert worden war, rückte am Dienstagmorgen ein Großaufgebot an Rettungskräften in Richtung Schulzentrum aus. Zwölf Kinder und Jugendliche wurden verletzt. Foto: Anne Steven
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  • Nachdem in einer Klasse der Ochtruper Hauptschule mit Reizgas hantiert worden war, rückte am Dienstagmorgen ein Großaufgebot an Rettungskräften in Richtung Schulzentrum aus. Zwölf Kinder und Jugendliche wurden verletzt. Foto: Anne Steven
  • Nachdem in einer Klasse der Ochtruper Hauptschule mit Reizgas hantiert worden war, rückte am Dienstagmorgen ein Großaufgebot an Rettungskräften in Richtung Schulzentrum aus. Zwölf Kinder und Jugendliche wurden verletzt. Foto: Anne Steven

Bedingt durch die große Anzahl an Verletzten wurde ein, wie es im Fachjargon heißt, „Massenanfall an Verletzten“ (MANV) ausgelöst. „Das führt zu diesem starken Kräfteaufkommen“, erklärte Hutzenlaub den wartenden und besorgten Eltern in der Aula des Schulzentrums das große Aufgebot an Rettungswagen und Fahrzeugen der Feuerwehr sowie den Hubschrauber.

Während die Feuerwehr damit beschäftigt war, das Schulgebäude zu lüften, gab es in Bezug auf die Verletzungen der Kinder und Jugendlichen relativ schnell Entwarnung. „Es ist kein Schüler lebensbedrohlich verletzt worden“, teilte die leitende Notärztin, Dr. Sandra Jünger, mit. Das Reizgas führe in der Regel zu einer Reizung der Schleimhäute, sprich Husten, Halsschmerzen und tränenden Augen, oder löse Übelkeit aus. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Christoff Schwarz, organisatorischer Leiter Rettungsdienst, galt es für sie im Anschluss, Kinder und Eltern wieder zusammenzuführen.

Währenddessen hat die Polizei ein Verfahren wegen Körperverletzung gegen den Hauptschüler eingeleitet. „Wir ermitteln“, teilte Reiner Schöttler, Pressesprecher der Kreispolizei Steinfurt, am Dienstag auf Anfrage dieser Zeitung mit. Genauere Angaben zu dem Vorfall machte er nicht. Er teilte lediglich noch mit, dass sich der Schüler in der Obhut der Polizei befinde.

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