Gymnasium eröffnet Oberstufenkeller
Viel Arbeit für entspannte Momente

Ochtrup -

Viel Schweiß hat das Team der Schülervertretung (SV) des Städtischen Gymnasiums investiert, um dem in einen maroden Zustand geratenen Oberstufenkeller neuen Glanz zu verleihen. Jetzt wurde der „Ort zum Chillen“ eröffnet.

Donnerstag, 30.04.2015, 09:04 Uhr

Es waren zahlreiche Abende, Wochenenden und Freistunden, die das Team der Schülervertretung (SV) des Städtischen Gymnasiums seit Anfang des Jahres zusätzlich in seiner Schule verbracht hat. Allerdings machten die Jugendlichen dabei nicht Überstunden auf der Schulbank, sondern griffen zu Pinsel und Bohrer.

Auf der SV-Fahrt hatten sich die Jahrgangssprecher der Oberstufenschüler auf die Fahnen geschrieben, den seit vielen Jahren verschlossenen und in maroden Zustand geratenen Oberstufenkeller zu renovieren, heißt es in einer Pressemitteilung. Zur feierlichen Eröffnung hatten die Schülervertreter jetzt die Schulleiter Peter Grus und Heiner Studt, die Lehrerinnen Karolin Hörsting und Sabine Olschok sowie einige der vielen Helfer an den neuen „Ort zum Chillen“ eingeladen.

Auch die Vorsitzende des Fördervereins, Rosemarie Brinckwirth, war der Einladung gefolgt und zeigte sich begeistert von dem Ergebnis: „Ich finde es klasse, mit wie viel Engagement Ihr Euch diesem Projekt gewidmet habt“, richtete sie ihr Lob an die ehrenamtlichen Helfer. Schülersprecher Malte Reckels freute sich besonders über die finanzielle Unterstützung der Sponsoren: „Insbesondere die Spenden des Fördervereins machen es erst möglich, dass wir solch große Projekte durch die Schülervertretung umsetzen können“, sagte Reckels.

Unterdessen präsentierte Benit Haxhosaj, der die Renovierung gemeinsam mit Reckels federführend organisiert hatte, die neuen Einrichtungselemente. Mehrere Sofas mit kleinen Kissen, eine Küchenzeile, ein Tischkicker, eine Spielkonsole und eine Musikanlage gehören zu dem neu angeschafften Inventar des Oberstufenkellers.

Bereits in den ersten Tagen nach der Eröffnung strömten die Oberstufenschüler zahlreich in ihren neuen Aufenthaltsraum. In dem dürfe es auch gerne mal ein bisschen lauter werden, erklärte Grus. „Wir wollen somit einen Gegenpol zu unserem Selbstlernzentrum schaffen, in dem eine ruhige Arbeitsatmosphäre vorherrschen sollte.“ Auch der Schulleiter lobte den Einsatz des SV-Teams und stellte fest: „Der Aufwand hat sich auf jeden Fall geloht.“

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