Einsatz im Gewerbegebiet
Brand bei Wischemann löst Vollalarm für die Wehr aus

Ochtrup -

Vollalarm der Freiwilligen Feuerwehr Ochtrup löste am Montagmorgen ein Brand in einem Kompressorraum des kunststoffverarbeitenden Unternehmens Wischemann aus. Die Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen auf die nahe gelegenen Silos mit den Produktionsrohstoffen verhindern.

Montag, 27.07.2015, 00:07 Uhr

Der Brand in einem Kompressorraum des Kunststoffunternehmens Wischemann löste am Morgen einen Großeinsatz der Ochtruper Feuerwehr aus.
Der Brand in einem Kompressorraum des Kunststoffunternehmens Wischemann löste am Montagmorgen einen Großeinsatz der Ochtruper Feuerwehr aus. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Vorsicht ist bekanntlich die Mutter der Porzellankiste. Getreu dieser Maxime handelte auch Ochtrups Feuerwehr, als sie am Montagmorgen mit allen verfügbaren Einsatzkräften und Fahrzeugen zu einem Brand in der Firma Wischemann anrückte. Der Grund: Das Unternehmen verarbeitet Kunststoffe, die schnell Feuer fangen können.

Anlass des Einsatzes war indes ein Brand in dem Niederdruck-Kompressorenraum der Produktionshalle. Dieser Raum im Zentrum des Gebäudes ist mit einer Brandmeldeanlage ausgerüstet, und entsprechend schnell war die Wehr um kurz vor 9 Uhr alarmiert worden. Zeitgleich löste auch die Sprinkleranlage in der Halle aus. Die Mitarbeiter verließen das Gebäude. Der Rauch drang teils in die Halle, dank einer automatischen Rauchabzugsanlage im Wesentlichen aber nach draußen.

Brand bei Firma Wischemann

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  • Per Vollalarm wurde die Freiwillige Feuerwehr am Montagmorgen zu einem Brand in einem Niederdruck-Kompressorenraum in der Produktionshalle der Firma Wischemann gerufen.

    Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • Per Vollalarm wurde die Freiwillige Feuerwehr am Montagmorgen zu einem Brand in einem Niederdruck-Kompressorenraum in der Produktionshalle der Firma Wischemann gerufen.

    Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • Per Vollalarm wurde die Freiwillige Feuerwehr am Montagmorgen zu einem Brand in einem Niederdruck-Kompressorenraum in der Produktionshalle der Firma Wischemann gerufen. Im Folgenden weitere Bilder von dem Einsatz.

    Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • In dem kunststoffverarbeitenden Betrieb Wischemann geriet am Montag ein Kompressor in Brand. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • In dem kunststoffverarbeitenden Betrieb Wischemann geriet am Montag ein Kompressor in Brand. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • In dem kunststoffverarbeitenden Betrieb Wischemann geriet am Montag ein Kompressor in Brand. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • In dem kunststoffverarbeitenden Betrieb Wischemann geriet am Montag ein Kompressor in Brand. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • In dem kunststoffverarbeitenden Betrieb Wischemann geriet am Montag ein Kompressor in Brand. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • In dem kunststoffverarbeitenden Betrieb Wischemann geriet am Montag ein Kompressor in Brand. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • In dem kunststoffverarbeitenden Betrieb Wischemann geriet am Montag ein Kompressor in Brand. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • In dem kunststoffverarbeitenden Betrieb Wischemann geriet am Montag ein Kompressor in Brand. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • In dem kunststoffverarbeitenden Betrieb Wischemann geriet am Montag ein Kompressor in Brand. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • In dem kunststoffverarbeitenden Betrieb Wischemann geriet am Montag ein Kompressor in Brand. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • In dem kunststoffverarbeitenden Betrieb Wischemann geriet am Montag ein Kompressor in Brand. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • In dem kunststoffverarbeitenden Betrieb Wischemann geriet am Montag ein Kompressor in Brand. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • In dem kunststoffverarbeitenden Betrieb Wischemann geriet am Montag ein Kompressor in Brand. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • In dem kunststoffverarbeitenden Betrieb Wischemann geriet am Montag ein Kompressor in Brand. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • In dem kunststoffverarbeitenden Betrieb Wischemann geriet am Montag ein Kompressor in Brand. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • In dem kunststoffverarbeitenden Betrieb Wischemann geriet am Montag ein Kompressor in Brand. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • In dem kunststoffverarbeitenden Betrieb Wischemann geriet am Montag ein Kompressor in Brand. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • In dem kunststoffverarbeitenden Betrieb Wischemann geriet am Montag ein Kompressor in Brand. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • In dem kunststoffverarbeitenden Betrieb Wischemann geriet am Montag ein Kompressor in Brand. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • In dem kunststoffverarbeitenden Betrieb Wischemann geriet am Montag ein Kompressor in Brand. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Die Feuerwehr setzte zwei C-Rohre ein, um den Brand zu bekämpfen. Die Vorarbeit hatte die Sprinkleranlage geleistet. Die Kameraden gingen dabei unter Atemschutz vor und wurden immer wieder abgelöst. Mitgeführte Hochleistungslüfter sorgten dafür, dass der Rauch abzog.

„Das brennt wirklich“, hatte ein Mitarbeiter gesagt, als immer mehr Feuerwehrfahrzeuge auf den Hof rollten. Sichtbar war von außen nichts. Denn: Der Kompressorraum befindet sich mitten in der Halle zwischen zwei Produktionsanlagen. Die Vorsicht der Wehr begründete Einsatzleiter Andreas Leusing auch damit, dass in unmittelbarer Nähe Silos stehen, in denen die Produktionsrohstoffe lagern. Den Schaden bezifferte der Wehrführer auf über 20 000 Euro.

Nachhaltig beeinträchtigt war der Betrieb durch den Brand nicht. Bereits am Nachmittag erklärte Geschäftsführer Ingo Wischemann auf Anfrage unserer Zeitung, dass die Produktion bereits wieder laufe.

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