Matthias Kuchta führt „Hans im Glück“ auf
Schwungvoller Saisonabschluss

Ochtrup -

Mit „Hans im Glück“, aufgeführt von Lille-Kartofler-Figurentheater, ging am Donnerstag die Saison der Reihe „Theater für Kinder“ zu Ende. Matthias Kuchta begeisterte die kleinen und großen Zuschauer im Georgsheim mit kreativ gestalteten Figuren und reichlich Spielfreude.

Samstag, 14.05.2016, 14:05 Uhr

Mit kreativ gestalteten Figuren und reichlich Spielfreude begeisterte Matthias Kuchtas Lille-Kartofler-Figurentheater die Zuschauer im Georgsheim. Zum Abschluss der diesjährigen Reihe „Theater für Kinder“ stand die Aufführung von „Hans im Glück“ auf dem Programm.
Mit kreativ gestalteten Figuren und reichlich Spielfreude begeisterte Matthias Kuchtas Lille-Kartofler-Figurentheater die Zuschauer im Georgsheim. Zum Abschluss der diesjährigen Reihe „Theater für Kinder“ stand die Aufführung von „Hans im Glück“ auf dem Programm. Foto: Maximilian Stascheit

Seit vielen Jahren schon gehört Matthias Kuchta mit seinem Lille-Kartofler-Figurentheater zu den Dauergästen der Reihe „Theater für Kinder“. Und auch in diesem Jahr zeigte sich Organisatorin Gaby Franger überglücklich, den Puppenspieler mit dem Stück „Hans im Glück“ für einen Auftritt im Georgsheim gewonnen zu haben. „Er hat natürlich immer einen vollen Tourneeplan und seine Stücke schon auf der ganzen Welt – unter anderem in China und den USA – aufgeführt“, berichtete sie. „Wir müssen ihn auch immer sehr früh buchen, aber irgendwie klappt es jedes Jahr wieder.“

Für Viertklässler auf Englisch

Nachdem Kuchtas das Stück am Donnerstagmorgen bereits für Viertklässler auf Englisch aufgeführt hatte, präsentierte er die Geschichte des glücklichen Hans am Nachmittag für „Menschen ab vier Jahren“, wie es auf dem Programmplan stand. Auch diesmal bot Kuchta das Stück in einer beeindruckenden Weise dar, bei der sich nicht nur die Kinder, sondern auch Eltern und Großeltern bestens unterhalten fühlten.

Mit gewohnt liebevoll gestalteten Figuren erzählte er die Geschichte von Hans, der nach sieben Jahren als Lohn für seine harte Arbeit in der Mühle einen Klumpen Gold erhält. Als er sich endlich auf dem Heimweg befindet, tauscht er den schweren Goldklumpen, der für ihn auf der langen Strecke eine große Last darstellt, gegen ein Pferd. Auf der weiteren Reise gerät er in einen wahren Tauschrausch und wechselt das Ross gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans und diese gegen einen Stein. Dieser fällt ihm schließlich in einen Brunnen, doch auch ganz ohne Hab und Gut kehrt er frei von aller Last und Sorgen heim zu seiner Mutter. Hans ist glücklich. „Seht ihr: Manchmal ist das Glück leicht wie eine Feder. Manchmal kommt es ganz spontan. Und manchmal ist es auch ungerecht“, erklärte Kuchta zum Abschluss seiner mit viel Applaus honorierten Aufführung.

Erfolgsrezept treu geblieben

Auch diesmal blieb er seinem Erfolgsrezept treu. Denn er erzählte die Geschichte nicht im Wortlaut der Märchenbücher, sondern in der Sprache der Kinder. Kreativ, klug, überraschend pointiert und immer humorvoll gelang es ihm, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Ebenso ideenreich entwickelt er seine Figuren, bei denen ein Menschenkörper, dessen Haupt von einer Tiermaske geziert wird, etwa den „Mann, der das Pferd besitzt“ verkörpert.

Somit stellte seiner Aufführung den rundum gelungenen Abschluss einer erfolgreichen Saison dar. „Wir hatten wieder tolle Stücke, die fast immer ausverkauft waren“, freute sich Franger.

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