„Duke-Box“-Konzert
Bigband des Gymnasiums löst Begeisterungsstürme aus

Ochtrup -

Eine Hommage an den Duke zelebrierte die Bigband des Gymnasiums im Rahmen ihres Jahres-Doppelkonzerts. An zwei Abenden huldigten die jungen Musiker Duke Ellington und seiner Musik. Die Zuhörer geizten nicht mit Applaus für die Schüler.

Mittwoch, 25.05.2016, 22:05 Uhr

Riss das Publikum mit: die Bigband des Gymnasiums unter der Leitung von Christoph Bumm-Dawin (vorne).
Riss das Publikum mit: die Bigband des Gymnasiums unter der Leitung von Christoph Bumm-Dawin (vorne). Foto: Martin Fahlbusch

Gepunktete Kleider und Petticoats, dunkle Anzüge, Krawatten und schicke Fliegen satt am Dienstag- und Mittwochabend in der Aula des Schulzentrums: Die Bigband des Gymnasiums e hatte zur „Duke-Box“ geladen. Es sollte in dem Konzert um „Sir Duke “, wie ihn Stevie Wonder einst musikalisch adelte, also um Duke Ellington und seine Musik gehen. Und diese swingte durch den Saal, und die Zuhörer schwebten entrückt mit. Mit Jazz-, Soul- und Funk-Stücken hatten sich die „Sophisticated Ladies & Gents“ (so der zungenbrecherische Band-Name) unter ihrem dirigierenden Derwisch Christoph Bumm-Dawin schon in den Vorjahren erfolgreich und fetzig ihr Publikum erobert.

Konzert der Bigband

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  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums mit ihrem Konzert unter dem Motto "Duke-Box" das Publikum.

    Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums mit ihrem Konzert unter dem Motto "Duke-Box" das Publikum.

    Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums mit ihrem Konzert unter dem Motto "Duke-Box" das Publikum.

    Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums mit ihrem Konzert unter dem Motto "Duke-Box" das Publikum. Im Folgenden weitere Impressionen.

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  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
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  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
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  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
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  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
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  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
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  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
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  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch
  • An zwei Abenden begeisterte die Bigband des Gymnasiums das Publikum. Foto: Martin Fahlbusch

Jetzt also ein musikalischer Rücksturz in die 30er und 40er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Die Truppe legte eine Punktlandung im legendären Cotton-Club in New York hin. So bewies sie ohrfällig: „It don’t mean a thing, if it ain’t got that swing – Irgendwie ist es alles nichts, wenn es keinen Swing hat“. Und davon gab es haufenweise vor einem Publikum, das schon im ersten Programmteil, als die Band noch nicht in die legendäre Jazz-Ära abgedüst war, kaum stillsitzen konnte. Selbst der Fuß des Bürgermeisters Kai Hutzenlaub wippte nahezu durchgehend taktgenau mit.

In Konzert-Halbzeit eins regierten Funk und Soul: Ray Charles und Herbie Hancock schauten genauso musikalisch vorbei wie die Mega-Band „Earth, Wind and Fire“. Anna Lauen schmetterte an der Seite des trötenden Tonchefs Ansgar Nitsche die Joe-Sample-Nummer „Streetlife“, sodass man sich fragte: Wer war eigentlich noch diese Randy Crawford? Das war aber nur eine Überraschung.

Die nächste folgte umgehend. Ein formidabler Schulchor mit zehn bis 14-jährigen Sängerinnen und Sängern enterte die Bühne. Der Mann am Klavier, der neue Musiklehrer Ansgar Nierfeld, hatte sie mit unbändiger Proben-Geduld über drei Monate hinweg in den Schulmittagspausen trotz knurrender Mägen dazu gebracht, nun auf alle Zuhörer mit zwei Ed-Sheeran-Songs echtes Gänsehaut-Feeling herabregnen zu lassen. Spätestens danach waren alle „Happy“, wie Jonas Timmerhues in eigenständiger Pharell-Williams-Manier den gleichnamigen Ohrwurm samt Chor, Backing-Vocal-Damen und losprustender Band unter einem bunten Scheinwerferhimmel lauthals jubelte.

Nach der Pause nahm eine schick gemachte Big-Band-Mannschaft auf der Bühne Platz, die sich vom „Caravan“, dem „C-Jam-Blues“ bis hin zu „Take The A-Train“ vor dem großen Meister am Band-Klavier, Duke Ellington, fabelhaft musizierend verneigte. Eva-Maria Kuczwalska gab, sonst als Saxofonistin agierend, eine beswingt singende „Satin Doll“. Zugabe-Rufe, Luftballons und Standing Ovations waren am Ende des ausgedruckten Konzertprogramms die Quittung.

Ein sichtlich stolzer und gerührter Schulleiter Peter Grus dankte einfühlsam Sängern, Musikern und Machern und verteilte Blumen- und Lobgebinde, dass es eine Art war. Und dann gab es – unterstützt von Ehemaligen – bei den Zugaben noch einmal ordentlich was auf die Ohren.

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