Ferienspaß: Skate-Workshop mit Maik Weßeling und Tobias Bröker
Eine ansteckende Leidenschaft

Ochtrup -

Wer am Samstagmorgen den Skatepark an der Schützenstraße besuchte, dem bot sich dort ein auf den ersten Blick durchaus ungewöhnliches Bild. Statt im Stehen wurden die Rampen hier vor allem auf dem Popo sitzend befahren, statt spektakulärer Sprünge rollten die Bretter im Slalom über das Gelände.

Montag, 15.08.2016, 14:08 Uhr

Maik Weßeling half den Kindern bei ihren ersten Skate-Versuchen.
Maik Weßeling half den Kindern bei ihren ersten Skate-Versuchen. Foto: Maximilian Stascheit

15 Kinder hatten die Anlage an diesem Morgen erobert – und zwar im Zuge des Skateboard-Workshops, den das Jugendcafé Freiraum im Rahmen der Ferienspaßaktionen organisiert hatte.

„Wir wollen die Kinder auf dieses Sportangebot in ihrer Stadt aufmerksam machen“ , erklärt Maik Weßeling , der die Aktion an diesem Morgen gemeinsam mit Tobias Bröker durchführt. Seit vielen Jahren engagiert sich der in Berlin arbeitende Ochtruper schon für die Skater in seiner Heimatstadt. „Wir freuen uns sehr, dass die Stadt uns bisher immer sehr unterstützt hat und auch weiterhin in die Anlage investieren möchte“, so Weßeling.

Nachdem er die jungen Teilnehmer in die Geschichte, den Bau und die Funktion des Skateboards eingeweiht hat, geht es für die Kinder rauf auf die Bretter. Wichtigste Voraussetzung: die Ausstattung mit Gelenkschonern und Helm. Denn dass das Skaten durchaus eine riskante Angelegenheit sein kann, merken auch einige der Teilnehmer beim Austesten der Rampen. Da kullern schon mal ein paar Tränchen, als ein Junge beim Start von der Rampe den eigenen Finger überrollt. Doch nach einer kurzen Pause – die Mutter hatte sich das Skateboard in der Zwischenzeit geschnappt und sich selbst unter die sitzenden Skater gemischt – stand auch der Sohnemann wieder wagemutig auf dem Brett.

Es ist eben eine äußerst ansteckende Leidenschaft, für die Weßeling und Co. die Kinder begeistern möchten. „Letztes Wochenende ist die Aktion eigentlich ins Wasser gefallen, aber die Kinder haben einfach weitergemacht“, berichtet er. Für ihn und seine Kumpels sei es außerdem wichtig, auch den Nachwuchs in den Skatepark zu locken. „Da soll die Hemmschwelle sinken, indem die Kinder uns direkt kennenlernen“, erzählt Weßeling und freut sich über die Resonanz: „Die Kinder erkennen uns und kommen tatsächlich gerne wieder hierher.“

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