Vorweihnachtliches Adventskonzert
Am dritten Adventssonntag bringt „fEinklang“ Barocke Klänge zu Gehör

Ochtrup -

Der Musikschulchor „fEinklang“ gibt am dritten Adventssonntag ein vorweihnachtliches Konzert. Dabei werden barocke Klänge zu hören sein.

Sonntag, 04.12.2016, 09:12 Uhr

Übung macht den Meister: Die Mitglieder des Chores „fEinklang“ und dessen Leiterin Sabine Klups-Baller (am Klavier) proben derzeit für ihr vorweihnachtliches Konzert am dritten Adventssonntag.
Übung macht den Meister: Die Mitglieder des Chores „fEinklang“ und dessen Leiterin Sabine Klups-Baller (am Klavier) proben derzeit für ihr vorweihnachtliches Konzert am dritten Adventssonntag. Foto: Günter Baller

Unter dem Motto „In dulci jubilo“ lädt der Chor „ fEinklang “ des Musikschulzweckverbandes mit seiner Chorleiterin Sabine Klups-Baller am dritten Adventssonntag (11. Dezember) um 17 Uhr zu einem vorweihnachtlichen Konzert in die Stiftskirche Langenhorst ein. Begleitet durch ein Streichorchester, das sich aus Mitgliedern des Sinfonieorchesters Rheine zusammensetzt, spielt der Chor Kantaten des Barockkomponisten Dietrich Buxtehude . Außerdem erklingt die berühmte H-Moll-Suite für Flöte und Orchester von Johann Sebastian Bach . Christoph Bumm-Dawin tritt hier als Solist auf.

„Buxtehude war im 17. Jahrhundert und bis in die junge Vergangenheit vor allem als Meister der Orgelkomposition bekannt. Dass sein musikalisches Genie jedoch mit der gleichen Stärke in seinen Gesangswerken zum Ausdruck kommt, war lange Zeit vergessen. Erst als der Musikforscher Blume 1940 ein erstes, systematisches Verzeichnis der Vokalwerke Buxtehudes veröffentlichte, erfuhren sie eine Renaissance“, schreibt der Veranstalter in einer Ankündigung.

Im Konzert kommen fünf dieser Kantaten zur Aufführung, die auch die drei verschiedenen Typen dieser Kompositionsform repräsentieren, weil sie auf unterschiedlichen Textvorlagen beruhen. Als Vertreter der ersten Form, die Bibeltexte, und zwar vornehmlich Psalmtexte, zur Grundlage haben, erklingen „Cantate Domino“ und „Jubilate Dominum“ für Solo-Alt (Rita Viefhues) und Solo-Cello (Barbera Vinke-Deinum). Basis für die Kantate „Lobet, Christen, euren Heiland“ ist dagegen eine Sequenz von Thomas von Aquin, die Buxtehude behandelt wie eine neulateinische, die Bibel kommentierende Dichtung seiner Zeit. Hier kommen obligate Instrumente zu den Chorsätzen und eine Aria für Sopran hinzu.

Den Kantaten „In dulci jubilo“ und „Das neugebor‘ne Kindelein“ liegen Choraltexte zugrunde. Wird bei der Choralkantate „In dulci jubilo“ die Melodie des bekannten Weihnachtschorals musikalisch verarbeitet, musste der Komponist sich bei „Das neugebor’ne Kindelein“ nicht an eine vorgegebene Weise halten. „Auf diese Weise ist es Buxtehude gelungen, eine sehr festlich klingende, farbenfrohe Kantate zu komponieren, deren musikalische Sprache sich eng an dem Text der Strophen orientiert“, heißt es im Pressetext. Der Einsatz schlichter musikalischer Mittel erhält diesen Kompositionen den bekenntnishaften Charakter der betenden Gemeinde, dessen vornehmlicher musikalischer Ausdruck der Choral ist. Solisten bei den Buxtehude-Kantaten sind Helen van Almsick (Sopran) und Bernd Haane (Bass).

Von Johann Sebastian Bach sind vier Orchestersuiten erhalten. Es handelt sich jeweils um eine Folge von Tanzsätzen mit einer vorangestellten Ouvertüre. Eine der bekanntesten ist die H-Moll-Suite für Flöte und Orchester mit ihrer berühmten Badinerie, die von Christoph Bumm-Dawin als Solist vorgetragen werden wird. Außerdem dürfen sich die Zuhörer auf den bekannten Kanon D-Dur für vierstimmigen Streicherchor von Johann Pachelbel freuen.

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