Lambertikirchplatz
Bauamtsleiterin reagiert auf Vorwürfe

Ochtrup -

Die Vorwürfe im Ausschuss für Planen und Bauen am 21. November hatten es in sich. In der jüngsten Sitzung des Gremiums am Montagabend hat Bauamtsleiterin Karin Korten nun darauf reagiert.

Mittwoch, 07.12.2016, 09:12 Uhr

Immer wieder sorgt die Baustelle rund um die Lambertikirche für Ärger. Nun hat Bauamtsleiterin Karin Korten auf die jüngsten Vorwürfe der FWO sowie auf Anfragen von CDU und FDP in der Sitzung des Ausschusses für Bauen und Planen Stellung bezogen.
Immer wieder sorgt die Baustelle rund um die Lambertikirche für Ärger. Nun hat Bauamtsleiterin Karin Korten auf die jüngsten Vorwürfe der FWO sowie auf Anfragen von CDU und FDP in der Sitzung des Ausschusses für Bauen und Planen Stellung bezogen. Foto: Anne Steven

Die Wogen der zurückliegenden Sitzung des Ausschusses für Planen und Bauen, bei der Martin Grave (FWO) die Verwaltung hinsichtlich der Probleme an der Baustelle Lambertikirchplatz ins Visier genommen hatte (wir berichteten) haben sich offenbar geglättet. Wie Bauamtsleiterin Karin Korten am Montagabend im Ausschuss für Planen und Bauen mitteilte, habe es ein klärendes Gespräch der Freien Wähler mit dem Bürgermeister und ihr selbst gegeben.

Grundsätzlich sei es gut, wenn die Politik die Arbeit der Verwaltung kritisch im Auge behalte, betonte Korten. Das sei schließlich ihre Aufgabe. „Manchmal würde ich mir aber wünschen, dass wir mehr an einem Strang zögen, um Probleme gemeinsam und konstruktiv zu lösen“, erklärte sie weiter. In der Sitzung ging Korten auch auf Anfragen der CDU sowie der FDP ein.

Das Handeln der Verwaltung sei oft nach außen hin nicht sichtbar, was aber nicht bedeute, dass nichts passiere. So habe es „nach einem langen Weg“ dazu geführt, dass eine gute Qualität der Pflasterung erreicht wurde und sich der Zustand der Baustelle verbessert habe.

Die Zusammenarbeit mit der Firma Könning beschrieb Korten als „sehr zäh“, da auf die vielfachen Hinweise nicht ausreichend reagiert worden sei. Trotz der bis jetzt erfolgten Verzögerungen im Bauablauf – diese seien durch an anderer Stelle vorgezogene Maßnahmen aufgefangen worden – sei die Gesamtaktion nicht in Verzug geraten. Der Termin Ende August/Anfang September 2017 könne aus heutiger Sicht eingehalten werden.

Die Verwaltung prüfe derzeit, ob es Sinn mache, künftig Zwischentermine vertraglich zu regeln, um juristisch eine Handhabe zu besitzen. Bislang habe man darauf zugunsten größerer Flexibilität verzichtet, was bei guter Zusammenarbeit durchaus von Vorteil sei. „Andererseits ist die Firma Könning der Stadt bei Wünschen zur Anpassung des Bauzeitenplanes immer entgegen gekommen und alle Umstellungen waren bisher ohne Nachforderungen möglich“, betonte Korten.

Grundsätzlich müsse die Verwaltung künftig jedoch besser kommunizieren. „Deshalb wird dem Vorschlag der FWO gefolgt und eine Möglichkeit, sich auf der Webseite der Stadt Ochtrup über den aktuellen Stand der Baustelle zu informieren, eingerichtet“, teilte Korten mit. Sie hofft auf einen Neuanfang mit der Firma Könning. „Wir sind uns einig, dass die Berg- und Bültstraße nicht gut gelaufen ist.“ Nun wolle man die Zusammenarbeit verbessern.

Andreas Volkery (CDU) regte an, die Abpollerung an der Lambertikirche in Angriff zu nehmen. „Die Leute strömen aus der Kirche und haben kein Gefühl dafür, wo der Platz aufhört und die Straße anfängt“, berichtete Volkery. Die Verwaltung versprach, sich zu kümmern.

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