Großeinsatz im Gewerbegebiet Weinerpark
Feuerwehr löscht Brand im Verwertungszentrum Kockmann

Ochtrup -

Verhältnismäßig glimpflich ist ein Brand im Gewerbegebiet Weinerpark am Dienstagabend abgelaufen. Die Feuerwehr war zunächst von einem Großbrand ausgegangen und hatte deshalb vorsorglich Unterstützung aus Rheine, Steinfurt und Gronau-Epe angefordert.

Mittwoch, 25.01.2017, 15:01 Uhr

Schnell unter ihre Kontrolle brachte die Freiwillige Feuerwehr einen Brand im Gewerbegebiet Weinerpark am Montagabend.
Schnell unter ihre Kontrolle brachte die Freiwillige Feuerwehr einen Brand im Gewerbegebiet Weinerpark am Montagabend. Foto: Martin Fahlbusch

Zu einem vermeintlichen Großbrand wurde die Freiwillige Feuerwehr am Dienstag um 18.02 Uhr in das Verwertungszentrum Kockmann im Weinerpark gerufen. Die Wehr rückte im Gewerbegebiet in voller Mannschaftsstärke an. Zudem war Verstärkung aus aus den umliegenden Kommunen angefordert worden.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass im Bereich der Kunststoffverwertung eine große Verarbeitungsmaschine in einer offenen Halle voll in Flammen stand: Ein Schwelbrand bei der Maschine hatte sich zu einem Vollbrand ausgeweitet.

Da das Feuer in einem Raum, in dem Kunststoff gelagert wird, ausgebrochen war, mussten die Feuerwehrmänner unter erhöhten Sicherheitsbedingungen arbeiten. Mögliche giftige Dämpfe, die entstanden sein könnten, erforderten die zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen. Zuerst riegelten die Feuerwehrleute den Zulieferbereich der Rohware für die Maschine mit einer großen Wassersperre ab, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Ebenso verfuhren sie mit einem Terrain, in dem die verarbeiteten Elemente nach Transport über ein Förderband laufen und anschließend gelagert werden.

Dann bekämpften Einsatzleiter Andreas Leusing und seine Kameraden die brennende Maschine mit einem direkten Löschschauman­griff. Der Großteil der Einsatzkräfte arbeitete dabei unter Atemschutz. Den Brand konnten sie so schnell löschen und eine Ausdehnung des Feuers unterbinden. Personen wurden nicht verletzt.

Nachdem die Maschine, die durch die Flammen stark beschädigt wurde und auch Brandschäden an der externen Steuerung aufwies, abgelöscht war, untersuchten die Feuerwehrleute den gesamten Brandbereich und die technischen Anlagen nach möglichen Glutnestern. Nach Aussagen der Einsatzkräfte entstanden keine bedenklichen Emissionen.

Da Andreas Leusing ursprünglich von einem Großbrand ausgehen musste, hatte er vorsorglich Unterstützung von den Wehren aus Gronau-Epe, Steinfurt und Rheine angefordert. „Die Hydrantenversorgung vor Ort gibt für einen Großbrand nicht genug Wasser her“, erläuterte der Einsatzleiter sein Vorgehen. Außerdem sei bei Bränden mit Kunststoff Schaum als Löschmittel erforderlich. Und so rollte aus Rheine und Epe jeweils ein Tanklöschfahrzeug mit 5000 Litern Wasser und 500 Litern Schaum an. Aus Steinfurt kam ein Wechselladerfahrzeug mit einem Abrollbehälter, der ebenfalls Wasser und Schaum geladen hatte. Glücklicherweise verhinderten die Feuerwehrleute ein Ausbreiten der Flammen, so dass besagte Fahrzeug nicht zum Einsatz kamen. Unklar ist noch, was genau den Brand der Maschine verursacht hatte.

Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr konnten ein Übergreifen der Flammen verhindern.

Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr konnten ein Übergreifen der Flammen verhindern. Foto: Martin Fahlbusch

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