Messe „Berufe begreifen“ in der Ochtruper Stadthalle
Schüler lassen sich auf dem Weg in die Arbeitswelt inspirieren

Ochtrup -

Zahlreiche Neuntklässler der Haupt- und Realschule nutzten am Donnerstag das Angebot der Messe „Berufe begreifen“ in der Ochtruper Stadthalle, um in die Arbeitswelt hinein zuschnuppern. Dort präsentierten sich 42 Betriebe aus Ochtrup und Umgebung.

Freitag, 10.03.2017, 06:03 Uhr

Jede Menge Informationen und Ideen für ihren beruflichen Werdegang sammelten die Neuntklässler von Haupt- und Realschule bei der Messe „Berufe begreifen“ in der Stadthalle. Die Jugendlichen konnten dort viele Berufe ausprobieren.
Jede Menge Informationen und Ideen für ihren beruflichen Werdegang sammelten die Neuntklässler von Haupt- und Realschule bei der Messe „Berufe begreifen“ in der Stadthalle. Die Jugendlichen konnten dort viele Berufe ausprobieren. Foto: Irmgard Tappe

„Diesen Beruf hatte ich mir aber völlig anders vorgestellt. Ich hatte gedacht, dass man da nur mit Ausscheidungen und so zu tun hat“, zeigt sich Christof Grotegerd überrascht von dem, was Norbert Feldevert ihm über die Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik erzählt. „Bei unserer Arbeit“, weiß der Leiter des Ochtruper Klärwerks, „denken die Leute zuerst einmal an Gestank. Dabei ist es ein umwelttechnischer und äußerst vielseitiger Beruf.“ Die Messe „Berufe begreifen“ ist seiner Meinung nach eine gute Möglichkeit, den Jugendlichen diese Vielschichtigkeit des Berufsbildes zu vermitteln.

42 Firmen sind an diesem Donnerstag in der Stadthalle dabei, um die Neuntklässler der Ochtruper Real- und Hauptschule über die Branchenfülle zu informieren. Handwerk, Technik, Landwirtschaft, aber auch Versicherungen, Geldinstitute, Einzelhandel und viele andere Berufsbilder sind dabei.

Am Stand der Alten Stadtapotheke klären Verena und Anne Holtmannspötter gerade eine Gruppe Mädchen über die Berufsfelder mit der sperrigen Bezeichnung Pharmazeutisch-Technische Assistentin (PTA) und Pharmazeutisch-Kaufmännische Assistentin (PKA) auf. „Ich würde sehr gern eine Ausbildung in einer Apotheke machen. Die Informationen heute waren sehr aufschlussreich und haben mich bestärkt, dass es wohl das Richtige für mich ist“, sagt Mira Mikat, die sich um einen Ausbildungsplatz zur PKA bewerben möchte. Die nächste Mädchengruppe steuert den Apothekenstand an.

„Typisch weiblich“ und „typisch männlich“ – diese Tendenzen scheinen trotz Gleichstellung von Mann und Frau noch immer zu existieren. Der Stand der Firma Schmale zum Beispiel zieht vorwiegend interessierte Jungen an. Lukas Hesping und Dinan Deniz erklären am laufenden Band das Berufsbild des Industriemaschinentechnikers. „Diese Ausbildung ist zwar vorwiegend bei Jungen beliebt. Aber wir stellen fest, dass auch bei den Mädchen das Interesse an technischen Berufen zunimmt“, erzählen die Mitarbeiter.

Im Gegenzug haben Renate Schier und Claudia Lewejohann vom DRK-Kindergarten an diesem Morgen auch mit Jungen zu tun, die sich für den Job des Erziehers interessieren.

Sarah Buth und Svenja Grötzner schlendern gerade zum Stand der Firma Hüning, wo sie beim Spiel mit Farben und Formen den Beruf des Malers und Lackierers näher kennenlernen. Sie stellen aber fest, dass dieser Job für sie wohl doch nicht in Frage kommt. Sarah würde gern eine Ausbildung zur Bürokauffrau machen und für Svenja steht fest, dass sie sich in Richtung „Bestatterin“ orientieren wird.

Messe „Berufe begreifen“ in der Ochtruper Stadthalle

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  • Zahlreiche Jugendliche der Haupt- und Realschule tummelten sich am Donnerstag auf der Messe „Berufe begreifen“. An der elften Auflage des Berufserkundungsprojekts beteiligten sich 42 Betriebe aus Ochtrup und Umgebung.

    Foto: Irmgard Tappe
  • Zahlreiche Jugendliche der Haupt- und Realschule tummelten sich am Donnerstag auf der Messe „Berufe begreifen“. An der elften Auflage des Berufserkundungsprojekts beteiligten sich 42 Betriebe aus Ochtrup und Umgebung.

    Foto: Irmgard Tappe
  • Zahlreiche Jugendliche der Haupt- und Realschule tummelten sich am Donnerstag auf der Messe „Berufe begreifen“. An der elften Auflage des Berufserkundungsprojekts beteiligten sich 42 Betriebe aus Ochtrup und Umgebung.

    Foto: Irmgard Tappe
  • Zahlreiche Jugendliche der Haupt- und Realschule tummelten sich am Donnerstag auf der Messe „Berufe begreifen“. An der elften Auflage des Berufserkundungsprojekts beteiligten sich 42 Betriebe aus Ochtrup und Umgebung. Weitere Impressionen folgen.

    Foto: Irmgard Tappe
  • Zahlreiche Jugendliche der Haupt- und Realschule tummelten sich am Donnerstag auf der Messe „Berufe begreifen“. An der elften Auflage des Berufserkundungsprojekts beteiligten sich 42 Betriebe aus Ochtrup und Umgebung. Foto: Irmgard Tappe
  • Zahlreiche Jugendliche der Haupt- und Realschule tummelten sich am Donnerstag auf der Messe „Berufe begreifen“. An der elften Auflage des Berufserkundungsprojekts beteiligten sich 42 Betriebe aus Ochtrup und Umgebung. Foto: Irmgard Tappe
  • Zahlreiche Jugendliche der Haupt- und Realschule tummelten sich am Donnerstag auf der Messe „Berufe begreifen“. An der elften Auflage des Berufserkundungsprojekts beteiligten sich 42 Betriebe aus Ochtrup und Umgebung. Foto: Irmgard Tappe
  • Zahlreiche Jugendliche der Haupt- und Realschule tummelten sich am Donnerstag auf der Messe „Berufe begreifen“. An der elften Auflage des Berufserkundungsprojekts beteiligten sich 42 Betriebe aus Ochtrup und Umgebung. Foto: Irmgard Tappe
  • Zahlreiche Jugendliche der Haupt- und Realschule tummelten sich am Donnerstag auf der Messe „Berufe begreifen“. An der elften Auflage des Berufserkundungsprojekts beteiligten sich 42 Betriebe aus Ochtrup und Umgebung. Foto: Irmgard Tappe
  • Zahlreiche Jugendliche der Haupt- und Realschule tummelten sich am Donnerstag auf der Messe „Berufe begreifen“. An der elften Auflage des Berufserkundungsprojekts beteiligten sich 42 Betriebe aus Ochtrup und Umgebung. Foto: Irmgard Tappe
  • Zahlreiche Jugendliche der Haupt- und Realschule tummelten sich am Donnerstag auf der Messe „Berufe begreifen“. An der elften Auflage des Berufserkundungsprojekts beteiligten sich 42 Betriebe aus Ochtrup und Umgebung. Foto: Irmgard Tappe
  • Zahlreiche Jugendliche der Haupt- und Realschule tummelten sich am Donnerstag auf der Messe „Berufe begreifen“. An der elften Auflage des Berufserkundungsprojekts beteiligten sich 42 Betriebe aus Ochtrup und Umgebung. Foto: Irmgard Tappe
  • Zahlreiche Jugendliche der Haupt- und Realschule tummelten sich am Donnerstag auf der Messe „Berufe begreifen“. An der elften Auflage des Berufserkundungsprojekts beteiligten sich 42 Betriebe aus Ochtrup und Umgebung. Foto: Irmgard Tappe
  • Zahlreiche Jugendliche der Haupt- und Realschule tummelten sich am Donnerstag auf der Messe „Berufe begreifen“. An der elften Auflage des Berufserkundungsprojekts beteiligten sich 42 Betriebe aus Ochtrup und Umgebung. Foto: Irmgard Tappe
  • Zahlreiche Jugendliche der Haupt- und Realschule tummelten sich am Donnerstag auf der Messe „Berufe begreifen“. An der elften Auflage des Berufserkundungsprojekts beteiligten sich 42 Betriebe aus Ochtrup und Umgebung. Foto: Irmgard Tappe
  • Zahlreiche Jugendliche der Haupt- und Realschule tummelten sich am Donnerstag auf der Messe „Berufe begreifen“. An der elften Auflage des Berufserkundungsprojekts beteiligten sich 42 Betriebe aus Ochtrup und Umgebung. Foto: Irmgard Tappe
  • Zahlreiche Jugendliche der Haupt- und Realschule tummelten sich am Donnerstag auf der Messe „Berufe begreifen“. An der elften Auflage des Berufserkundungsprojekts beteiligten sich 42 Betriebe aus Ochtrup und Umgebung. Foto: Irmgard Tappe
  • Zahlreiche Jugendliche der Haupt- und Realschule tummelten sich am Donnerstag auf der Messe „Berufe begreifen“. An der elften Auflage des Berufserkundungsprojekts beteiligten sich 42 Betriebe aus Ochtrup und Umgebung. Foto: Irmgard Tappe
  • Zahlreiche Jugendliche der Haupt- und Realschule tummelten sich am Donnerstag auf der Messe „Berufe begreifen“. An der elften Auflage des Berufserkundungsprojekts beteiligten sich 42 Betriebe aus Ochtrup und Umgebung. Foto: Irmgard Tappe
  • Zahlreiche Jugendliche der Haupt- und Realschule tummelten sich am Donnerstag auf der Messe „Berufe begreifen“. An der elften Auflage des Berufserkundungsprojekts beteiligten sich 42 Betriebe aus Ochtrup und Umgebung. Foto: Irmgard Tappe
  • Zahlreiche Jugendliche der Haupt- und Realschule tummelten sich am Donnerstag auf der Messe „Berufe begreifen“. An der elften Auflage des Berufserkundungsprojekts beteiligten sich 42 Betriebe aus Ochtrup und Umgebung. Foto: Irmgard Tappe
  • Zahlreiche Jugendliche der Haupt- und Realschule tummelten sich am Donnerstag auf der Messe „Berufe begreifen“. An der elften Auflage des Berufserkundungsprojekts beteiligten sich 42 Betriebe aus Ochtrup und Umgebung. Foto: Irmgard Tappe
  • Zahlreiche Jugendliche der Haupt- und Realschule tummelten sich am Donnerstag auf der Messe „Berufe begreifen“. An der elften Auflage des Berufserkundungsprojekts beteiligten sich 42 Betriebe aus Ochtrup und Umgebung. Foto: Irmgard Tappe

Immer was los ist am Bäcker­tisch. „Das Interesse, hier mit mir zu arbeiten, ist groß“, stellt Ferdi Bäumer fest, als er versucht, einer Schülergruppe die Kunst des Hefezopfflechtens zu vermitteln. Und nebenbei erzählt er ihnen, dass es aus seiner Sicht keinen schöneren Beruf gibt als den des Bäckers. Anny Kessler meint, dass sie dennoch lieber Fotografin werden möchte. Aber Maurice Jäger und Timon Paßlick könnten sich mit dem Bäckerhandwerk anfreunden. „Wir backen zu Hause auch sehr gern“, erzählen sie und beißen in ein Stück Streuselkuchen, dass es zur Belohnung gibt.

Sven Mergeler und Chris Schildkamp indes versuchen sich am Floristikstand Grave im Blumenbinden. „Das ist recht gut gelungen. Es zeigt, dass ihr handwerkliches Geschick habt“, zeigt sich Mitarbeiterin Agnes Doedt zufrieden mit dem Ergebnis. „Aber Florist“, meint Sven, „das ist nichts für mich. Ich werde mich als Metallbauer oder Mechatroniker bewerben. An den entsprechenden Ständen habe ich mich schon Informiert. Was ich dort über den Beruf erfahren habe, hat mich angesprochen.“ Sein Schulkamerad Chris schwankt noch zwischen Müller und Industriemechaniker. „Man kann sich hier sehr gut über die einzelnen Berufe informieren. Besonders, wenn man noch nicht genau weiß, was man möchte“, findet er.

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