DRK Ortsverein Ochtrup
Übung auf dem Sportgelände des FC Weiner

Ochtrup -

Zu einer Übung auf dem Sportgelände des FC Schwarz-Weiß Weiner rückten jetzt die Einsatzkräfte des DRK aus. Das Szenario, das sich ihnen bot war vor allem durch die Darsteller sehr realistisch.

Samstag, 08.04.2017, 08:04 Uhr

Für eine Übung rückten Ehrenamtliche des DRK aus dem Kreis Steinfurt und der Grafschaft Bentheim jetzt auf das Sportgelände des FC Schwarz-Weiß Weiner aus.
Für eine Übung rückten Ehrenamtliche des DRK aus dem Kreis Steinfurt und der Grafschaft Bentheim jetzt auf das Sportgelände des FC Schwarz-Weiß Weiner aus. Foto: Sascha Hanke

„Der FC Och ist in die Bezirksliga Aufgestiegen. Aus diesem Anlass treffen sich einige Jugendliche zum ausgiebigen Feiern auf dem Sportplatz. Einige von ihnen konsumieren illegale Drogen, unterschätzen die Situation und verletzen sich zum Teil lebensgefährlich.“ So lautete das Szenario, welches das DRK Ochtrup jetzt als Geheimübung für seine Ehrenamtlichen vorbereitete.

Mit dieser Situation konfrontiert wurden Einsatzleiter Tobias Klingebiel und seine insgesamt 28 Helfer aus dem Kreis Steinfurt und der Grafschaft Bentheim. Der FC Schwarz-Weiß Weiner stellte für die Übung sein Sportgelände zur Verfügung. „Bei einer solch unübersichtlichen Einsatzlage ist eine sorgfältige Erkundung sehr wichtig. Es ist im Rahmen der Kräftenachforderung essenziell, dass man absehen kann wie viele Personen verletzt und betroffen sind“, wird Tobias Klingebiel in einer Pressemitteilung des DRK zitiert. Das Ergebnis seiner Erkundung: Insgesamt sind 17 Personen auf dem gesamten Sportgelände verletzt beziehungsweise betroffen.

Lagebesprechung: Einsatzleiter Tobias Klingebiel (l.).

Lagebesprechung: Einsatzleiter Tobias Klingebiel (l.). Foto: Sascha Hanke

Auf Grundlage dieser Erkenntnis sei das Einsatzstichwort ‚MANV (Massenanfall von Verletzten) 2 – 17 Personen‘ bei der Übungsleitstelle ausgelöst worden. Dieses Einsatzstichwort habe feste Regeln hinterlegt, welche Einsatzkräfte nachrücken.

„Zeitgleich wurden die anwesenden Helfer und deren Führungskräfte in die Lage eingewiesen und mit Aufgaben versorgt. So musste der Einsatzabschnitt ‚Sanität‘ unter der Leitung von Marc Riklings mit der Einrichtung einer Patientenablage, der Sichtung und Erstversorgung der Verletzten beauftragt werden. Der Einsatzabschnitt ‚Patientenzubringung/Erkundung‘ unter Leitung von Stefan Holtmann befasste sich hauptsächlich mit der weiteren Erkundung des Geländes, mit der Erstversorgung sowie der Zubringung der Patienten zur Patientenablage“, schreibt das Rote Kreuz.

Der Abschnitt „Kabine“ unter Leitung von Marcel Brinke habe den Auftrag erhalten, die Personen im Gebäude zu versorgen und zur zentralen Patientenablage zu bringen.

Nach circa einer Stunde seien alle Patienten durch die nachgeforderten Komponenten in die Krankenhäuser transportiert worden. Die Verantwortlichen seien mit dem Verlauf der Übung insgesamt zufrieden. „Der Einsatzauftrag, die Lage zu ordnen und Patienten adäquat zu versorgen, wurde eingehalten. Die bei den Übungen gezeigten Schwierigkeiten bieten immer die Möglichkeit, an sich und an der Vorgehensweisen zu arbeiten, damit im Ernstfall jeder professionell agieren kann“, heißt es in der Mitteilung.

Für eine besonders realistische Darstellung des Szenarios hatte das DRK Darsteller aus den Reihen der Jugendfeuerwehr sowie der KjG hinzugezogen. „Ohne Darsteller und deren ehrenamtliche Hilfe ist eine Übung in diesem Maße nicht möglich“, schreibt das Rote Kreuz abschließend.

Auch mit einer Vielzahl an Verletzten wurden die Einsatzkräfte des DRK fertig.

Auch mit einer Vielzahl an Verletzten wurden die Einsatzkräfte des DRK fertig. Foto: Sascha Hanke

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