„Unser Dorf hat Zukunft“
Welbergen nimmt erneut am Kreiswettbewerb teil

Ochtrup -

Mehrere Male hat Welbergen schon am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilgenommen - und beachtliche Erfolge eingeheimst. Auf den Lorbeeren will sich der Ortsteil aber nicht ausruhen. In diesem Jahr stellt er sich erneut der Herausforderung.

Freitag, 05.05.2017, 06:05 Uhr

Eine Silberplakette sicherte sich Welbergen 2015 auf Landesebene. Um über eine erneute Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ zu sprechen, trafen sich jetzt (v.l.) Bauamtsleiterin Karin Korten, Initiator Rainer Kappelhoff, Wirtschaftsförderer Robert Tausewald und Initiator Matthias Speckblanke.
Eine Silberplakette sicherte sich Welbergen 2015 auf Landesebene. Um über eine erneute Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ zu sprechen, trafen sich jetzt (v.l.) Bauamtsleiterin Karin Korten, Initiator Rainer Kappelhoff, Wirtschaftsförderer Robert Tausewald und Initiator Matthias Speckblanke. Foto: Anne Spill

Ein Schild am Ortseingang kündet von den Erfolgen: Viele Male hat Welbergen bereits am Wettbewerb „ Unser Dorf hat Zukunft “ teilgenommen – und dabei bereits den einen oder anderen Preis eingeheimst. Zuletzt siegte der Ochtruper Ortsteil 2014 auf Kreisebene und sicherte sich ein Jahr später den Silberdorf-Titel im Land.

Doch auf den Lorbeeren wollen sich die Welberger nicht ausruhen. Sie stellen sich erneut der Herausforderung – und machen auch dieses Jahr wieder beim Kreiswettbewerb mit. „Wir haben in unserer Vorsitzendenrunde darüber gesprochen und uns gemeinsam dazu entschlossen“, berichtet Rainer Kappelhoff , einer der Initiatoren, bei einem Ortstermin in Welbergen.

Neue Impulse aufgreifen

Projekt Titelverteidigung also? „Die Platzierung ist uns erst einmal egal“, sagt Kappelhoff – und sein Mitstreiter im Kernarbeitsteam, Matthias Speckblanke, nickt zustimmend. Es gehe vielmehr darum, die Dinge, die bei der jüngsten Teilnahme angestoßen wurden, weiterzuentwickeln. „Das ist ja auch ein Lernprozess“, macht Speckblanke deutlich. Wer sich der Kritik einer Jury stelle, bekomme immer auch neue Impulse. „Insofern gewinnt jeder Ort, der an dem Wettbewerb teilnimmt“, findet Kappelhoff. Ins Rennen um den Titel im Kreis Steinfurt gehen neben Welbergen in diesem Jahr Metelen, Wettringen, Dreierwalde und Gimbte.

Getragen wird das Ganze von ehrenamtlichem Engagement – und dass es daran in Welbergen nicht hapert, hat das Dorf ja bereits hinlänglich bewiesen. Auch dieses Mal haben sich wieder viele Helfer eingefunden, die – rund um das Kernteam – den Besuch der Bewertungskommission vorbereiten.

Zweistündiger Rundgang

Die Juroren werden, so viel wissen die Welberger schon, am 26. Juni (Montag) zur Mittagszeit eintreffen. Zwei Stunden Zeit bringen sie mit – „und das Fenster sollte man unbedingt einhalten“, weiß Kappelhoff. Bei einem Rundgang durch den Ort gilt es, fünf Themenfelder anzusprechen: Konzepte im Dorf und deren Umsetzung, wirtschaftliche Entwicklung und deren Initiativen, das soziale und kulturelle Leben, die Baugestaltung und Entwicklung sowie die Grüngestaltung und das Einfügen in die Landschaft. Das klingt mehr oder weniger abstrakt – aber die Initiatoren haben schon einige Ideen zusammengetragen, womit sie das Ganze füllen wollen: So möchten sie unter anderem mit dem Volks- und Pfarrfest überzeugen, mit dem Dorfladen, mit dem Ausbau des Wanderwegenetzes oder mit den Blühstreifen auch im Außenbereich. Vieles davon ist nicht ganz neu – „aber es geht ja auch darum, wie sich manche Dinge über die Zeit entwickelt haben“, macht Kappelhoff deutlich.

Unterstützung erfahren die Welberger bei der Wettbewerbsteilnahme aus der Stadtverwaltung. Als „Vehikel für Motivation“ bezeichnet Wirtschaftsförderer Robert Tausewald die lobenswerte Initiative. Und Bauamtsleiterin Karin Korten kann sich noch sehr gut an die Begehung der Landesjury vor zwei Jahren erinnern – an einem ihrer ersten Arbeitstage in Och­trup. „Ich war damals tief beeindruckt, wie Welbergen sich präsentiert hat.“

Gute Voraussetzungen also, um auch dieses Mal wieder punkten zu können. Und wenn es auch nicht der Hauptantrieb für die Welberger ist: Gegen noch eine Top-Platzierung hätten sie ganz bestimmt nichts einzuwenden. . .

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4810731?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F182%2F
Nachrichten-Ticker