Verjüngungskur für Schwimmstätte
Bergfreibad wird saniert

Ochtrup -

Neuer Glanz für das Bergfreibad: Ochtrups Badestätte – gebaut im Jahr 1936 – soll saniert werden. Der Betriebsausschuss der Stadtwerke hat sich in seiner jüngsten Sitzung einstimmig für die Modernisierung ausgesprochen. Das teilte Betriebsleiter Robert Ohlemüller im Pressegespräch mit.

Samstag, 13.05.2017, 06:05 Uhr

Stellten das Projekt vor: (v.l.) ­Stefan Hippe (stellvertretender kaufmännischer Leiter), Robert Ohlemüller (Betriebsleiter) und Günter Verboom (kaufmännischer Leiter)..
Stellten das Projekt vor: (v.l.) ­Stefan Hippe (stellvertretender kaufmännischer Leiter), Robert Ohlemüller (Betriebsleiter) und Günter Verboom (kaufmännischer Leiter).. Foto: Anne Spill

Seit Anfang 2016 befindet sich das Bad unter der Regie der Stadtwerke. Deren Mitarbeiter haben sich nun seit gut einem halben Jahr mit einer möglichen Neugestaltung der Anlage befasst. Das Ergebnis: Erste Zeichnungen liegen vor – und auch eine Kostenschätzung: Mit ungefähr 4,145 Millionen Euro soll die Verjüngungskur zu Buche schlagen, berichtete Ohlemüller .

Die Grobplanung sieht wie folgt aus: Im vorhandenen Becken – das mit Edelstahl versehen wird – sollen künftig nur noch Schwimmer unterwegs sein. „Die 50-Meter-Bahnen bleiben erhalten“, betonte Ohlemüller, „und auch die Wassertiefe beträgt weiterhin zwei Meter.“ So könnten auch in Zukunft Wettkämpfe wie Kreismeisterschaften im Bergfreibad veranstaltet werden. Ebenfalls an seinem angestammten Platz bleibt der Sprungturm.

Für Nichtschwimmer soll es künftig ein eigenes Becken im südlichen Bereich des Geländes geben – wo sich jetzt noch Badegäste in der Sonne ahlen. Um ausreichend Fläche zu haben, auf der die Besucher ihre Handtücher und Picknickdecken ausbreiten können, soll die Liegewiese im westlichen Teil des Geländes – neben dem Volleyballfeld – stärker eingebunden werden. Das runde Kinderbecken, das noch nicht allzu alt ist, bleibt den Plänen zufolge erhalten. Eine Frischzellentherapie erhält der Umkleide- und Sanitärbereich aus den 80er-Jahren. „Und die technische Anlage wird auch gleich miterneuert“, ergänzt Ohlemüller.

Läuft alles wie gedacht, soll das Bergfreibad zum Saisonstart im Mai 2020 in neuem Glanz erstrahlen. Während der Umbauphase läuft der Badebetrieb, so planen es die Stadtwerke, ganz normal weiter – „mit möglichst geringen Einschränkungen“, so Ohlemüller. Alle größeren Maßnahmen seien außerhalb der Schwimmsaison vorgesehen.

Nach dem positiven Votum des Betriebsausschusses werden nun auf Grundlage der bisherigen Grobplanung und der Kostenschätzung die Planungsleistungen ausgeschrieben und vergeben. Anschließend ist laut Ohlemüller geplant, „die weiteren technischen Maßnahmen auszuschreiben, sie im Betriebsausschuss vorzustellen und ebenfalls dort zu vergeben“.

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