Konzert zum Muttertag
Klassikperlen schweben durchs Kirchenschiff

Ochtrup -

Nachdem daheim der Nachmittagskaffee und das Stück Muttertagstorte gemundet hatten, zog es am Sonntag viele Ochtruper in die Lambertikirche. Denn dort wartete ein Leckerbissen musikalischer Art.

Montag, 15.05.2017, 21:05 Uhr

Die Musiker und Sänger brachten die „Klassikperlen“ in der Lambertikirche dar.
Die Musiker und Sänger brachten die „Klassikperlen“ in der Lambertikirche dar. Foto: Irmgard Tappe

„Wir möchten Sie entführen in die Welt der Klassik. Geniesen Sie diese wunderbare Musik“, begrüßte Kirchenmusiker Thomas Lischik die zahlreichen Besucher.

Im Altarbereich hatte der Kirchenchor St. Lamberti bereits Position bezogen. Mit der „Kleinen Orgelsolomesse“ von Joseph Haydn eröffneten die Sänger die „Klassikperlen zum Muttertag“. Das niederländische Streichorchester „Van Wassenaer Consort“ und die Organistin Yasmin Wodarz begleiteten den ausgewogenen Gesang des Chores. Ein Ohrenschmaus, der zu Herzen ging, waren zudem die Soloeinlagen von Sandra Lischik (Sopran), Kirsten Sicking (Alt), Wilfried Stening (Tenor) und Michael Schneider (Bass). Fasziniert lauschte das Publikum der melodischen Schönheit der Stimmen.

Weitere Klassikperlen ließ Robert de Boer aus seiner Trompete fließen. Begleitet von den Streichinstrumenten, zog er das Publikum mit dem „Trompetenkonzert Es-Dur“ nach Johann Baptist Neruda in den Bann. Auch Werke von Wolfgang Amadeus Mozart schwebten als klassische Muttertagsperlen durch das Kirchenschiff. Da war zum Beispiel die Instrumentaleinlage des „Divertimenti“, bei dem eine heitere Leichtigkeit mitschwang. Ein wahres Juwel dieses Konzertes war schließlich die Motette „Ave verum corpus“, die Mozart 1791 ein halbes Jahr vor seinem Tod komponierte. Die Sängerinnen und Sänger des Lamberti-Chores brachten dieses Stück einfühlsam zu Gehör, was bei den Zuhörern ein „Gänsehautfeeling“ auslöste. Das galt ebenso für das „Responsoria de venerabili Sacramento“ nach Joseph Haydn. Auch hier überzeugte das harmonische Zusammenspiel von Chor, Orchester und den vier Gesangssolisten.

Fazit: Die „Klassikperlen zum Muttertag“ wurden höchsten musikalischen Ansprüchen gerecht und begeisterten nicht nur die Mütter unter den zahlreichen Konzertbesuchern. Mit anhaltenden Applaus und stehenden Ovationen entlockten sie den Sängern und Musikern noch eine Zugabe.

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