Generalversammlung des Hospizvereins
25 abgeschlossene Begleitungen

Ochtrup -

Eine breite Palette von Aufgaben hat der Hospizverein Ochtrup-Metelen inzwischen übernommen „aber die Kernaufgabe ist und bleibt die Begleitung schwer kranker und sterbender Menschen.“ Das unterstrich die Vorsitzende des Vereins, Johanna Tenhumberg-Pleie, bei der Generalversammlung, die jetzt im Ferdinand-Tigges-Haus stattfand.

Samstag, 03.06.2017, 08:06 Uhr

Im Rahmen der Generalversammlung standen beim Hospizverein Wahlen auf der Tagesordnung.
Im Rahmen der Generalversammlung standen beim Hospizverein Wahlen auf der Tagesordnung. Foto: Norbert Hoppe

25 abgeschlossene Begleitungen im vergangenen Jahr seien die höchste Anzahl seit der Gründung des Vereins vor 16 Jahren, berichtete Vorstandsmitglied Arnold Hoppe . Für diese Aufgabe haben sich circa 20 Frauen und Männer zur Verfügung gestellt, die in Och­trup, Metelen und Wettringen ihren Dienst in den Pflegeheimen, im Krankenhaus und in der häuslichen Begleitung verrichten.

Eine immer noch regelmäßige Besucherzahl sei im Trauercafé „Hoffnungsschimmer“ zu verzeichnen. Seit zehn Jahren werde das Café monatlich angeboten und soll auch in Zukunft ein Angebot des Hospizvereins bleiben, berichtete Renate Mensing vom Team des Trauercafés. Auch das Trauerprojekt „Innehalten“ auf den Friedhöfen in Och­trup und Metelen werde gut angenommen. Die Nachfrage nach Hilfe in Zeiten der Trauer nehme zu, so die Einschätzung von Vorstandsmitglied Heidi Lütke-Uhlenbrock. Daher werde auch die Einzelbegleitung trauender Menschen angeboten und ganz aktuell die geschlossene Trauergruppe „Papillon“.

Vom Arbeitskreis „Sternenkinderstele“ berichtete Vera Münstermann. Ziel sei die Errichtung einer Stele als Ort der Erinnerung und für künftige Beisetzungen von Kindern, die rund um die Geburt versterben und dabei ein Gewicht von bis zu 500 Gramm haben. Die Pfarrei St. Lambertus habe bereits ein Grundstück auf dem Oster-Friedhof zur Verfügung gestellt und auch die Pflege der Anlage sei gesichert. Jetzt wirbt der Arbeitskreis um Spenden, damit in absehbarer Zeit ein Steinmetz mit der Herstellung der Stele beauftragt werden kann.

Ein wichtiger Teil der Öffentlichkeitsarbeit sei die Präsenz in den sozialen Medien, heißt es im Bericht weiter. Jennifer Feldevert und Daniela Dinkhoff berichteten von der Facebook-Seite des Hospizvereins, mit der ein großer Interessentenkreis erreicht werde.

Susanne Hagemann beschrieb das 2016 gestartete Projekt „Hospiz macht Schule“, das in der Von-Galen-Schule in Langenhorst und Welbergen erfolgreich durchgeführt wurde. Im November werde erneut eine Projektwoche ausgerichtet, dieses Mal in zwei Klassen der Marienschule.

Insgesamt gehören 160 Mitglieder dem Hospizverein an, teilte Hospizkoordinator Dieter Lange-Lagemann mit. 40 aktive Mitglieder wirken bei der Durchführung der vielfältigen Dienste mit.

Zum Thema

Wer für die Sternenkinder-Stele spenden möchte, kann die Kontoverbindungen der Volksbank (IBAN: DE 0840 1646 1800 3388 8801; BIC GENODEM10TR) oder der Verbund-Sparkasse (IBAN DE 22 4015 3768 0008 1153 51, BIC WELADED1EMS) nutzen.

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