Umgestaltung der Wallanlagen
Ein beigefarbener Klinker für den Wallweg

Ochtrup -

Ein bisschen ähnelte es einem Suchbild: Zwei Entwürfe für die neue Bastion hingen am Donnerstagabend an der Wand, als der Rat über die Umgestaltung der Wallanlagen beriet. Weil die Pläne für den sogenannten Standort B inzwischen schon sehr konkret sind, unterschieden sich die beiden Skizzen nur noch in einem Punkt: der Gestaltung der Mauer.

Sonntag, 04.06.2017, 06:06 Uhr

Die Bastion, wie sie zurzeit noch aussieht.
Die Bastion, wie sie zurzeit noch aussieht. Foto: Anne Spill

Während der ältere Entwurf weiter von zwei Mauerreihen entlang der geplanten Rampe auf das Plateau ausging, fehlte in einer neueren Zeichnung die Außenmauer. Diese Variante habe das Büro Lohaus und Carl nach einer Anregung aus dem Ausschuss für Planen und Bauen angefertigt, berichtete Bauamtsleiterin Karin Korten – und stellte sogleich den Vorteil heraus: „Das wirkt sich natürlich kostensparend aus.“ Allerdings sei dieser Entwurf noch nicht mit der Denkmalpflege abgestimmt worden.

Ein Vorschlag, der bei den Politikern gut ankam. Das Gros favorisierte die Lösung mit nur einer Sandsteinmauer – sofern die Denkmalbehörde einverstanden ist. Auch bei den zu verwendenden Materialien kristallisierte sich überraschend zügig eine Mehrheit heraus: Ein beigefarbener Klinker ist der Stein der Wahl für die Pflasterung der Promenade. Die Stufenanlage soll aus Sandstein gefertigt werden.

Anhand dieser Entscheidungen soll nun die Ausschreibung vorbereitet werden. „Wir wollen da aber näher dran sein und mehr Einfluss haben als beim Lambertikirchplatz“, betonte Hajo Steffers von der CDU . „Ein Anliegen, das ich gut nachvollziehen kann“, schloss sich Claudia Fremann von den Freien Wählern an. Über Grundzüge der Ausschreibung und Eckpunkte wie Zeitplan oder vorgesehene Bauabschnitte soll der Rat nun in Kenntnis gesetzt werden.

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