Kultursommer mit den „Crosswalkers“ im Stadtpark
Ein beachtliches Schnittmuster

Ochtrup -

Es gibt den Stoff, aus dem die Träume sind, und den, welchen „The Crosswalkers“, die am Sonntagmorgen auf der Seebühne im Stadtpark den Kultursommer klangstark beendeten, für ihre akustischen Modelle nutzen.

Sonntag, 27.08.2017, 21:08 Uhr

Weiße Krawatten auf schwarzem Grund: „The Crosswalkers“ standen auf der Seebühne.
Weiße Krawatten auf schwarzem Grund: „The Crosswalkers“ standen auf der Seebühne. Foto: Martin Fahlbusch

Letzterer ist weder Satin noch Tweed noch Baumwolle oder gar Polyester – die Viererbande mit den weißen Lederkrawatten auf dunklem Grund bedient sich des Materials, das die geniale Poptruppe „ The Beatles “ über die Jahre vielfarbig gewoben hatte.

Es stellte sich schon nach den ersten Songs im vorsichtigen Sonnenlicht am Wasser in der Nähe der Villa Winkel heraus, dass die Musik der Beatles viel mehr ist als ein dahingeplärrtes „She loves you, yeah, yeah, yeah“. Wie bei den richtigen Couturiers und Meisterschneidern kommt es eben darauf an, was man aus dem Stoff macht, wie man ihn fallen lässt, mit Designideen betont und dadurch unterschiedliche Charaktere herausstellt oder gar zum ungewohnten Vorschein bringt.

Sagen wir es mal etwas verkürzend: Das ist das Schnittmuster der Band „The Crosswalkers“. Der schnelle und kreative Gitarrenfinger Chato Segerer fädelt die nun wirklich eingängigen und bekannten Pilzkopfmelodien in leichter Soundverkleidung ein und Falk Ostendorf (Bass), Kirill Vorwald (Tasteninstrumente) und Schlagzeuger Benjamin Keil nehmen den Faden auf und schneidern mit Jazz,- Funk- und Rockelementen das Ganze zu einer neuen Musik-Mischung zusammen, die in jeder Beziehung aufhorchen lässt.

So vermisst man bei „The Crosswalkers“ auch den Gesang nicht (es sei denn, im Publikum wird mitgeträllert und gesummt). Die beachtliche Musikalität des Quartetts kommt so noch deutlicher zur Geltung, als wenn man die Werke der Langhaar-Legenden von einst nur einfach covert, um eine möglichst identische Live-Version dem geneigten Publikum um seine ebensolchen Ohren zu klatschen.

Merke: In den Songs der Beatles steckt eine Menge Material, um es mal jazzig, dann wieder funkig, mit Reggae gewürzt oder mit einer kräftigen Prise Rock, die auch Popelemente nicht verleugnet, zu einer allemal hörenswerten Form – oder, um auf die Stofflichkeit zurückzukommen – zu hochinteressanten Musik-Modellen zu gestalten.

Die Zuhörer, die mit jeden neuen Sonnenstrahl zahlreicher heranströmten, ließen sich einfangen, wiewohl man sich erst einhören musste. Aber diese Übung gelang bestens. Speis und Trank munden im Freien sowieso am besten und so wurde das Ganze ein entspannt-facettenreicher Musikgenuss auf Bänken und an Tischen unter Bäumen. Und ganz Sonnenhungrige schleppten gar ihre Sitzgelegenheiten dem Licht hinterher, um einen verlängerten Sonntagmorgen mit bester Musikunterhaltung auskosten zu können.

Der Geschäftsführer des Kulturforums, Dr. Guido Dahl, der sich beim diesjährigen Sponsor, der Volksbank Ochtrup, bedankte, versprach Wiederholung im nächsten Jahr an gleicher Stelle mit ähnlichen Überraschungen.

Kultursommer mit den „Crosswalkers“

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  • Auf der Bühne im Stadtpark gab‘s Beatles-Musik in neuen Mustern. Foto: Martin Fahlbusch
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  • Auf der Bühne im Stadtpark gab‘s Beatles-Musik in neuen Mustern. Foto: Martin Fahlbusch
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