Pflasterung in der Innenstadt
Ausschuss diskutiert über Material

Ochtrup -

Ein Rumpelpflaster wie an der Laurenzstraße, ein grauer Stein wie auf dem neuen Kirchplatz – oder doch etwas anderes: Der Ausschuss für Planen und Bauen diskutierte über das Material für das Gelände zwischen der griechischen Gaststätte und dem Ostwall.

Freitag, 08.09.2017, 06:09 Uhr

Graue Pflastersteine wie auf dem Lambertikirchplatz – oder doch buntes Rumpelpflaster wie an der Laurenzstraße? Auch ganz andere Varianten kämen für die Ochtruper Innenstadt noch in Frage.
Graue Pflastersteine wie auf dem Lambertikirchplatz – oder doch buntes Rumpelpflaster wie an der Laurenzstraße? Auch ganz andere Varianten kämen für die Ochtruper Innenstadt noch in Frage. Foto: Anne Spill

Ein buntes Rumpelpflaster wie an der Laurenzstraße, ein grauer Stein wie auf dem neuen Kirchplatz – oder doch etwas ganz anderes: Der Ausschuss für Planen und Bauen diskutierte in seiner Sitzung am Mittwochabend über das Material für das zu erneuernde Gelände zwischen der griechischen Gaststätte und dem Ostwall. Eine Entscheidung darüber dürfte – buchstäblich – noch wesentlich weiter reichen als vom Restaurant bis zur Straße: „Wir gehen davon aus, dass das dann auch das Material für die ganze Innenstadt innerhalb der Wallanlagen wird“, machte Bauamtsleiterin Karin Korten gleich zu Beginn der Beratungen deutlich.

Neue Vorschläge

Die Stadtverwaltung hatte nicht nur eine umfangreiche Vorlage erarbeitet, sondern auch Ansichtsmaterial mitgebracht. Denn neben den bekannten Varianten, die bereits auf städtischem Grund liegen, unterbreitete das Rathaus-Team dem Ausschuss noch weitere, neue Vorschläge: Karin Korten präsentierte den Politikern einen gelbgrauen Stein, der auch zum beigen Klinker auf dem Wall passen würde, und einen tiefbraunen Klinker.

So zahlreich wie die Varianten nun waren, so unterschiedlich fielen auch die Meinungen aus: Einige Ausschussmitglieder hielten den gelbgrauen Stein für eine denkbare Alternative, andere befürchteten einen „Flickenteppich“, wenn noch ein neues Material dazukäme. Manche wollten den grauen Stein von Pottbäcker- und Lambertikirchplatz fortgesetzt wissen, andere konnten sich für das Rumpelpflaster erwärmen. Denn letztlich, stellten die Politiker einmütig fest, ist es eben doch eine Frage des Geschmacks.

Kosten im Blick

Allerdings nicht nur: Auch die Kosten hatten die Mitglieder des Ausschusses im Blick. Für die Fläche zwischen dem griechischen Lokal und dem Ostwall rechnete die Verwaltung bisher mit einer Summe zwischen rund 95 000 Euro für buntes Rumpelpflaster und etwa 145 000 Euro für einen grauen Stein wie auf dem Lambertikirchplatz – hochgerechnet auf weitere Teile der Innenstadt fiele der Unterschied entsprechend größer aus.

Die Entscheidung blieb am Ende der Diskussion offen, der Ausschuss gab der Verwaltung aber einige Arbeitsaufträge mit: Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung sollen überprüfen, wie viel Fläche in der Innenstadt noch neu gepflastert werden muss und wie hoch die Kosten dafür in den verschiedenen Varianten ausfielen. Außerdem gilt es herauszufinden, ob noch günstigere Steine in einem Standardformat – der präsentierte gelbgraue war, wie der graue, ein Sonderformat – verfügbar wären. Zudem sollen Musterflächen für alle Optionen angelegt werden.

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