Offene Kinder- und Jugendarbeit verabschiedet Mathilde Kockmann
Die gute Seele des Dorfes ist im Ruhestand

Ochtrup -

Nach 26-jähriger Tätigkeit in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Ochtrup ist Mathilde Kockmann am Donnerstagabend in den Ruhestand verabschiedet worden. Zahlreiche Gäste kamen dazu ins Pfarrheim „Die Brücke“.

Samstag, 02.12.2017, 08:12 Uhr

Frischgebackenen Rentnerin: Mathilde Kockmann wurde am Donnerstagabend nach 26-jähriger Tätigkeit in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Ochtrup in den Ruhestand verabschiedet.
Frischgebackenen Rentnerin: Mathilde Kockmann wurde am Donnerstagabend nach 26-jähriger Tätigkeit in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Ochtrup in den Ruhestand verabschiedet. Foto: Rieke Tombült

Mathilde Kockmann wird in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Seit 26 Jahren ist sie in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Welbergen gleichsam die gute Seele des Dorfes gewesen. Nicht nur was die Arbeit in dem Pfarrheim angeht, sie ist vielfältig engagiert. Und die Verwaltung des Schlüssels für „Die Brücke“ liegt ebenfalls in ihren Händen. Viele sind deshalb am Donnerstagabend gekommen.

Seit 1991 kennt sie den Weg zum Pfarrheim, jedoch nicht direkt für die Jugendarbeit. Erst erledigte sie gemeinsam mit ihrem Mann Hausarbeiten. Später fragte Pastor Holländer, der damals die Leitung des Hauses hatte, sie, ob sie nicht auch mit Kindern zusammenarbeiten wolle. „Das war gar nicht so einfach, ich musste erst einmal von einem Kreisjugendpfleger getestet werden, ob ich geeignet für die Arbeit mit Kindern bin“, erzählt die gelernte Erzieherin.

Die Welbergener sind sich einig: Geeignet ist Mathilde Kockmann allemal für den Job. Sie hat nicht nur eine besonders kreative Ader, sondern auch ein mindestens genauso großes Herz.

Über die Jahre hinweg betreute sie immer wieder Jungen- und Mädchengruppen. „Am Anfang war es echt anstrengend, vor allem, weil die früher so viel geraucht haben, aber bereut habe ich es keine Minute“, stellt die frischgebackene Rentnerin fest. Ihre letzte „Mädchen-AG“ habe sogar für sie ein Drei-Gänge-Menü zum Abschied gezaubert und ihre Bastelgruppe führte ein kurzes Stück über die Zeit mit Mathilde Kockmann auf.

Von der Resonanz ist sie überrascht. „Ich weiß nur, dass meine Arbeitskollegen mich um fünf abholen, wir in die Brücke gehen und ich ungefähr 40 Leute eingeladen habe“, berichtet sie im Gespräch vor dem besagten Tag. Ihre Arbeitskollegen standen pünktlich um fünf vor der Tür – mit der „Bimmelbahn“ von Welbergen und einer Vielzahl Kinder und Erwachsener, die sich ebenfalls gerne von Mathilde Kockmann verabschieden wollten.

Verabschiedung von Mathilde Kockmann

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  • Nach 26-jähriger Tätigkeit in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Ochtrup ist Mathilde Kockmann am Donnerstag in den Ruhestand verabschiedet worden.

    Foto: Rieke Tombült
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Im Pfarrheim empfing sie nach einem Sektempfang ihre Bastelgruppe mit Umarmungen und selbst geschriebenen Gedichten. Amelie Reinker, Carolin Ludwig und Marie-Sophie Bäumer reimten über die tolle Zeit und schließlich brachte es Amelie Reinker auf den Punkt: „Ich finde es schade, dass du gehen musst“.

Nach vielerlei Danksagungen und persönlichen Worten bekam Mathilde Kockmann dann aber auch noch etwas ganz anderes zu hören: „Wir müssen uns bedanken, aber vor allem auch entschuldigen für die harten Jahre mit uns“, lacht Simon Paslick, der sich früher oft mit seinen Freunden in „der Brücke“ traf, und mit ihnen gemeinsam die Nerven der heute 65-Jährigen strapazierte.

Eins ist noch ungewiss: Wer wird in Zukunft die Stellung im Pfarrheim wahren? „Mir ist es ganz wichtig, dass es dort weiterläuft und nichts auf Eis gelegt wird“, betont Mathilde Kockmann. Sie spricht da wohl für ganz Welbergen.

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