Lambertischule Ochtrup
Schüler erzählen in einem Musical die Geschichte vom braven Schuster Martin

Ochtrup -

Die Lambertischule zeigt am Donnerstag (14. Dezember) um 18.30 Uhr in einem Musical in der Marienkirche die Geschichte vom frommen Schuster Martin frei nach einer Legende von Leo Tolstoi und lädt zum Mitmachen und Mitsingen ein.

Dienstag, 12.12.2017, 18:12 Uhr

Die Proben fürs Musical laufen auf Hochtouren: Hier üben (v.l.) Greta Bußmann, Mattis Laumann, Simon Ludwig, Deike Holtmann und Maris Holtmannspötter.
Die Proben fürs Musical laufen auf Hochtouren: Hier üben (v.l.) Greta Bußmann, Mattis Laumann, Simon Ludwig, Deike Holtmann und Maris Holtmannspötter. Foto: Ingo Prein

Die Lambertischule zeigt am morgigen Donnerstag um 18.30 Uhr in einem Musical in der Marienkirche die Geschichte vom frommen Schuster Martin frei nach einer Legende von Leo Tolstoi und lädt zum Mitmachen und Mitsingen ein.

„Begeistert spielen die acht Hauptakteure aus dem zweiten Jahrgang die Geschichte des braven Schusters Martin. Ein Mann, dessen Handeln ganz prima zu Weihnachten passt“, wird Schulleiterin Marlies Lütkehermölle in einer Ankündigung der Lambertischule zitiert. Die gesamte Schulgemeinde sei von Anfang an in das Projekt einbezogen gewesen, indem sämtliche Lieder aus dem Stück in allen vier Jahrgangsstufen eingeübt und die Geschichte des Schusters in allen Klassen erzählt wurde. „Somit sind an diesem Donnerstag alle Gäste des Weihnachtskonzerts herzlich eingeladen, die Lieder mitzusingen“, berichtet der Leiter des Chores „Young Voices“, Ingo Prein, dessen 70-köpfiges Ensemble alle Lieder unterstützend mitsingen wird.

Federführend einstudiert wurde das Musical unter seiner und der Leitung von Christiane Brummel-Floren. Die Kulisse wird in der Marienkirche aufgebaut. „Sie stellt ein Kellerzimmer dar, aus dem der Schuster Martin durch ein Fenster nur die Beine der vorübergehenden Leute sieht. Er verlangt nicht viel Geld für seine Arbeit und hilft den Menschen gern. Am Abend liest er in seinem Lieblingsbuch, der Bibel. Über die Geschichte vom reichen Mann, der Jesus zu sich eingeladen hat, denkt er nach und fragt sich, wie er selbst mit Jesus umginge“, umschreibt die Lambertischule die Geschichte des Musicals.

Der Gedanke beschäftigt den Schuster auch in seinen Träumen, in denen ihm Jesus begegnet, der ihm verspricht, zu ihm zu kommen. Im wirklichen Leben begegnet er immer wieder Menschen, denen er Gutes tun kann. Da ist zum Beispiel Beppo, der Straßenkehrer. Schüler des dritten Jahrgangs präsentieren ihn in einem „Straßenkehrer-Rap“. Martin lädt den Straßenkehrer ein, sich bei ihm aufzuwärmen.

Wieder allein will sich der Schuster noch einmal einer Bibelstelle widmen und findet den Satz: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!“ Ein Kernsatz der Weihnachtsbotschaft. Plötzlich legt sich Nebel über die Szene. Wird Jesus wirklich zu ihm kommen? Es bleibt spannend. Wer das Ende der Geschichte erfahren möchte, soll sich eingeladen fühlen, schreibt die Lambertischule.

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Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um Spenden für schulinterne Musikprojekte sowie für den Verein Kinderförderung Brasilien gebeten.

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