Neujahrsempfang
der Universität Steinbeis/Medikon Akademie präsentiert sich

Ochtrup -

an der Universität Steinbeis/Medikon Akademie „Soziale Arbeit“ studieren, gaben sich am Dienstag in der Pestalozzischule ein Stelldichein, um nicht nur das neue Jahr zu begrüßen, sondern auch ihre Projekte im Fachbereich „Ästhetische Kommunikation“ zu zeigen und bewerten zu lassen.

Donnerstag, 11.01.2018, 06:01 Uhr

„Stuhl des Lebens“:  Patricia Wülker (r.) und Nina Ghazi Zahedi präsentierten beim Neujahrsempfang ihre im Rahmen des Studiums entstandene Projektarbeit.
„Stuhl des Lebens“:  Patricia Wülker (r.) und Nina Ghazi Zahedi präsentierten beim Neujahrsempfang ihre im Rahmen des Studiums entstandene Projektarbeit. Foto: Chris Tettke

Sie hatten im Verlauf des vergangen Jahres praxisbezogene Projekte in ihren jeweiligen Einrichtungen entwickelt. Bürgermeister Kai Hutzenlaub , Studienleiterin Steffi Herrmann sowie Alexandra Alkemper und Michael Maryschka von der Leitung der Steinbeis/Medikon, begrüßten die Studierenden, Dozenten, zahlreiche Leitungsmitglieder von sozialen Einrichtungen und das Verwaltungsteam Natalie Bos als Sekretärin und Siggi Ohm als Hausmeister.

„Ihre Projekte zeigen, wie kreative und ästhetische Methoden in der Sozialen Arbeit eingesetzt werden, um Gefühle auszudrücken, Erlebtes zu gestalten und Ressourcen zu aktivieren,“ betonte Kai Hutzenlaub, nachdem er in einem Rundgang die Projekte der Bereiche Kunst, Musik, Fotografie, Tanz, Theater und Video begutachtet und sich über die Arbeit der Studierenden informiert hatte.

Da zeigte zum Beispiel eine Sechsjährige in einer Kindertagesstätte mit einer Kamera ihren Kita-Alltag und erstellte zusammen mit ihrer Betreuerin ein Fotoalbum. Eine Gruppe Erwachsener mit geistiger Behinderung drückte ihre Gefühle eines Arbeitstages in Form von Bildern und pantomimischer Darstellung aus. Einige OGS-Kinder versuchten, in klassischen Musikbeispielen mit Tierimitationen die zugeordneten Instrumente zu erkennen und dies malerisch umzusetzen. Und da war das Projekt der Erstellung eines Kochbuches für Migranten und Analphabeten in einer Wohngruppe für unbegleitete jugendliche Flüchtlinge – um nur einige Beispiele aus der großen Bandbreite der kreativen Projekte zu nennen.

Dass dabei die Arbeiten von den Dozenten Steffi Herrmann (Drama und gestaltende Kunst), Werner Cüppers de Fuchs (Gestaltende Kunst), Vera Lammers (Musik), Daniel Sielaff (Erlebnispädagogik) und Chris Tettke (Fotografie) beurteilt wurden und wichtige Punkte für die Erreichung des Bachelors am Ende des Studiums verteilt wurden, geriet fast zur Nebensache. Die Dozenten zeigten sich beeindruckt von den Arbeiten der Studierenden, so dass die Quote der sehr gut beurteilten Projekte recht hoch lag.

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