Kooperation Wirtschaft/Sport
Sportler erkunden Berufe

ochtrup -

Der Hersteller von Feuchthygienetüchtern, nach eigenen Angaben Ochtrups größter Arbeitgeber, bot im Rahmen seiner Kooperation mit der Spielvereinigung Langenhorst-Welbergen jetzt einen Berufsorientierungsnachmittag für die jungen Sportler an.

Montag, 15.01.2018, 06:01 Uhr

Erinnerung an die Führung Jugendobmann Botho Preuß (r.) überreicht dem Albaad-Geschäftsführer Wolfgang Tenbusch einen Vereinswimpel.
Erinnerung an die Führung Jugendobmann Botho Preuß (r.) überreicht dem Albaad-Geschäftsführer Wolfgang Tenbusch einen Vereinswimpel. Foto: Irmgard Tappe

Die Mädchen dominierten im Schulungsraum der Albaad Deutschland GmbH, wo die 15- bis 17-jährigen Jugendlichen der Spielvereinigung Lan­genhorst-Welbergen jetzt einen Berufsorientierungnachmittag erlebten – ein Angebot im Rahmen der Kooperation von Albaad und der Spielvereinigung.

Albaad hat einen Kooperationsvertrag mit dem Sportverein und fördert die Fußball-Jugend auf verschiedene Art. „Weil wir es schätzen, wenn junge Leute Sport treiben. Sport hält sie unter davon ab, an ihren Handys zu kleben“, bemerkte Albaad-Geschäftsführer Wolfgang Tenbusch . Von ihm erfuhren die Jugendlichen Einiges über die Albaad-Werke und deren Produktion von Feuchthygienetüchern.

„Mit 500 Arbeitsplätzen sind wir der größte Arbeitgeber Ochtrups. Wer bei uns eine Ausbildung macht, hat obendrein gute Chancen, übernommen zu werden und Möglichkeiten zur Weiterbildung“, warb Tenbusch für Mitarbeiterzuwachs. Das Angebot an Ausbildungsberufen ist breit gefächert. Maschinenführer, Mechatroniker, Elektroniker, Fachkraft für Lagerlogistik und Produktionsfachkraft Chemie zählen dazu sowie die kaufmännischen Berufe Industriekauffrau/mann und Büromanagement. Die Ausbildungszeit, so erfuhren die Jugendlichen, dauert je nach Fachrichtung zwischen zwei und dreieinhalb Jahre.

„Was die kaufmännischen Berufe betrifft, mangelt es nicht an Bewerbungen. Im gewerblichen Bereich aber schon. Vor allen Dingen fehlt es dort an weiblichen Azubis“, berichtete Tenbusch. Damit junge Leute nicht blauäugig in ihren Beruf starten müssen, bietet Albaad Praktika in allen Berufsfeldern an.

Sämtliche Abteilungen zu erkunden, war an diesem Infonachmittag natürlich nicht möglich. Aber die Chance, in einen Bereich ihrer Wahl hineinzuschnuppern, nutzten die jungen Leute gern. Lagerlogistik reizte vor allen Dingen die Jungen. Für den Bereich Chemie indes interessierten sich ausschließlich Mädchen. Ein Zeichen, dass dort die Frauenquote künftig steigen könnte? Teamleiter Dietmar Dziuk würde es sich wünschen. „Momentan ist unter den 20 Mitarbeitern nur eine Frau“, sagte er.

Mit vielen interessanten Eindrücken und Orientierungshilfen zur Berufsfindung traten die Sportvereinsmitglieder und ihre Betreuer schließlich den Heimweg an.

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