Kulturrucksack-Aktion der „Lichtmaler“
Fürs perfekte Foto in die Fabrikhalle

Ochtrup -

Die „Ochtruper Lichtmaler“ luden am Samstagabend zu einer ungewöhnlichen Fotoaktion im Rahmen des Kulturrucksacks ein. Sie malten in einer dunklen Fabrikhalle mit Licht – und mit ganz viel Geduld.

Montag, 26.03.2018, 18:03 Uhr

Bei der Kulturrucksack-Aktion der „Ochtruper Lichtmaler“ waren die Nachwuchsfotografen sowohl hinter als auch vor der Kamera im Einsatz.
Bei der Kulturrucksack-Aktion der „Ochtruper Lichtmaler“ waren die Nachwuchsfotografen sowohl hinter als auch vor der Kamera im Einsatz. Foto: Mia Rübestahl

An einem Samstagabend in einer alten, finsteren und verlassenen Fabrik zu sein, mag für viele eine Horrorvorstellung sein. Die „Ochtruper Lichtmaler“ stört das gar nicht. Im Gegenteil: Die alte Spinnerei am Nienborger Damm ist für die Nachwuchsfotografen ein willkommener Ort für perfekte Fotos. Die Dunkelheit der stillgelegten Halle sogar ein Muss, um mit „dem Licht zu malen“.

Ausgerüstet mit Kamera und Stativ stehen zwölf Kinder und einige Erwachsene vor einer Wand und warten darauf, dass sich ein altes Fahrradrad, an dem ein kleines blaues LED-Licht befestigt ist, in Bewegung setzt. Die Hälfte der Kinder gehört der Gruppe der „Lichtmaler“ an, die übrigen haben sich im Rahmen des „Kulturrucksacks“ angemeldet. So auch Emelie Thebelt. Eine eigene Kamera hat sie zwar nicht, sie darf aber mit der von Steffi Herrmann und Chris Tettke fotografieren. Die beiden koordinieren die Aktionen der „Lichtmaler“ zusammen mit Timo Rolofs und Jörg Frermann, die sich hauptsächlich um die Lichteffekte kümmern. Außerdem unterstützt Julius Reiners das Team als Model. Dazu trägt er einen Anzug, der komplett mit kleinen Leuchtdioden besetzt ist.

Kulturrucksack-Aktion der „Ochtruper Lichtmaler“ 2018

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  • In einer dunklen Fabrik entstanden bei der Kulturrucksack-Aktion der „Ochtruper Lichtmaler“ am Samstagabend zahlreiche ungewöhnliche Fotos.

    Foto: Linnea Bodenberger
  • In einer dunklen Fabrik entstanden bei der Kulturrucksack-Aktion der „Ochtruper Lichtmaler“ am Samstagabend zahlreiche ungewöhnliche Fotos.

    Foto: Maira Wissing
  • In einer dunklen Fabrik entstanden bei der Kulturrucksack-Aktion der „Ochtruper Lichtmaler“ am Samstagabend zahlreiche ungewöhnliche Fotos.

    Foto: Maira Wissing
  • In einer dunklen Fabrik entstanden bei der Kulturrucksack-Aktion der „Ochtruper Lichtmaler“ am Samstagabend zahlreiche ungewöhnliche Fotos.

    Foto: Mia Rübestahl
  • In einer dunklen Fabrik entstanden bei der Kulturrucksack-Aktion der „Ochtruper Lichtmaler“ am Samstagabend zahlreiche ungewöhnliche Fotos.

    Foto: Mia Rübestahl
  • In einer dunklen Fabrik entstanden bei der Kulturrucksack-Aktion der „Ochtruper Lichtmaler“ am Samstagabend zahlreiche ungewöhnliche Fotos.

    Foto: Mia Rübestahl
  • In einer dunklen Fabrik entstanden bei der Kulturrucksack-Aktion der „Ochtruper Lichtmaler“ am Samstagabend zahlreiche ungewöhnliche Fotos.

    Foto: Mia Rübestahl
  • In einer dunklen Fabrik entstanden bei der Kulturrucksack-Aktion der „Ochtruper Lichtmaler“ am Samstagabend zahlreiche ungewöhnliche Fotos.

    Foto: Mia Rübestahl

Doch wie funktioniert das eigentlich? Mit dem Licht malen? Das Einzige, was dafür wichtig ist, sind eine Kamera, die Langzeit belichten kann, ein Stativ, ein ruhiges Händchen – und viel Geduld. Die Kamera wird auf die LED gerichtet und fokussiert. Zeitgleich drücken alle auf den Auslöser, und was dann passiert, sieht eigentlich eher amüsant als künstlerisch aus: Zwei erwachsene Männer rennen von der einen Hallenseite zur anderen und schwenken bunte Lichter auf und ab. Doch das Ergebnis kann sich sehen lassen: bunte Linien, die aussehen wie ein aufgefächertes Elektrokardiogramm (EKG), darüber ein kunterbunt-verlaufender Sternenhimmel. So wird aus „Herumrennerei“ echte Kunst.

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