Übung der Freiwilligen Feuerwehr in Langenhorst
Vier Löschzüge geben alles

Ochtrup -

Die Knackpunkte der Feuerwehrübung am Donnerstagabend auf dem Gelände des Textilwerks Hagemann in Ochtrup-Langenhorst waren Brandinspektor Ralf Hagemann schon vor der Alarmierung klar. Und der Löschzugführer der Langenhorster Blauröcke sollte recht behalten. Aber davon später.

Freitag, 20.04.2018, 18:04 Uhr

Auf dem Gelände des Textilwerks Hagemann in Ochtrup-Langenhorst probten die Feuerwehrleute Ernstfall-Szenarien.
Auf dem Gelände des Textilwerks Hagemann in Ochtrup-Langenhorst probten die Feuerwehrleute Ernstfall-Szenarien. Foto: Martin Fahlbusch

Mit seinem Stellvertreter, Sebastian Winter , hatte Hagemann einen größeren Feuerschaden im Produktionsbereich der Firma angenommen. In einer hinter dem Hauptgebäude liegenden, äußerst stark verrauchten Lagerhalle wurden Verletzte vermutet, zu denen sich die zuerst eintreffenden Rettungskräfte aus Langenhorst vorkämpfen sollten. Also war Atemschutzausrüstung angesagt. Und auch das Löschwasser musste in langen gelben B-Schläuchen erst einmal um den Gebäudekomplex herum verlegt werden. Dafür war bei höchst frühlingshaften Wetter – selbst noch am heraufziehenden Abend – ordentlich schweißtreibende Knochenarbeit von allen Mitgliedern der beiden Ochtruper Löschzüge und denen aus Langenhorst und Welbergen notwendig.

Freiwillige Feuerwehr Ochtrup probt den Ernstfall

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„Auch, wenn das Areal im vorderen Teil viel Platz bietet, will ich ein geordnetes Heranfahren der nachrückenden Einsatzfahrzeuge an den Brandherd organisiert vornehmen lassen“, betonte Ralf Hagemann. Wenn man einfach aufs Gelände „brettere“, dauere es meistens viel länger, bis alles optimal aufgestellt sei. „Wir nehmen in der Übungsbeschreibung zudem an, dass es den Ersteinsatzkräften zwar gelingt, in der verrauchten Halle Verletzte zu retten. Bei dieser Hilfe kommen sie aber selbst zu Schaden, und es müssen schnell Atemschutzkräfte nachrücken, um die verletzten Helfer zu retten“, erläuterte der Löschzugführer Details.

Die neuen Einsatzfahrzeuge sind alle mit LED-Teleskopmasten ausgestattet, die per Fernsteuerung bedient und justiert werden können. Auch das wurde neben anderen „herkömmlichen Lichtinstallationen mit mobilen Scheinwerfern“ ausreichend geübt.

Neben den üblichen Löscharbeiten mit Bodentrupps testeten die Feuerwehrleute darüber hinaus die große Beregnungsanlage in verschiedenen luftigen Standorten, die von oben aus dem ausfahrbaren Rettungskorb des Fahrzeugs mit der Hydraulikleiter kühlende und löschende Wirkung verbreiten soll. Und damit standen die eingangs erwähnten Knackpunkte im Fokus der Einsatzkräfte und ihrer Leitung. „Über die zwei vor Ort befindlichen Hydranten kommt man eigentlich nicht weit, und die notwendigen Löschwassermengen müssten auch von Hydranten jenseits der Kreisstraße aus dem Bereich des Gewerbegebietes „Am Langenhorster Bahnhof“ über lange Schlauchstrecken mit Zwischenpumpen herangeschafft werden“, betonte Hagemann nach der sehr ordentlich verlaufenden Gesamtübung. Bei dem nahe gelegenen neuen Regenrückhaltebecken sei der Wasserstand meistens schwer kalkulierbar. Die Kreisstraße für eine Übung zu sperren oder Verkehrsbehinderungen in Kauf zu nehmen, davon hatten die Organisatoren ebenso abgesehen wie Wasser aus anderen Löschteichen in Langenhorst heranzupumpen. „Wenn der Ernstfall eintritt, ziehen wir natürlich diese Karten umgehend“, blickte der Löschzugführer schon über diesen Übungsabend mit rund 80 Einsatzkräften hinaus.

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