Oktoberfest in der Weiner
„O’zapft is“ Ende September

Ochtrup -

Für das Oktoberfest im Weiner-Sparkassenpark steht in diesem Jahr die siebte Auflage an. Und damit es kein verflixtes siebtes Jahr wird, haben sich die Organisatoren Gedanken gemacht, wie sie die Veranstaltung noch verbessern können.

Montag, 07.05.2018, 18:05 Uhr

Gute Stimmung soll auch bei der siebten Auflage des Oktoberfests im Weiner-Sparkassenpark herrschen.
Gute Stimmung soll auch bei der siebten Auflage des Oktoberfests im Weiner-Sparkassenpark herrschen. Foto: Tappe

Da gibt es zunächst einmal den geänderten Termin. Statt wie bisher am zweiten September-Wochenende soll das bajuwarische Spektakel diesmal am 29. September (Samstag) stattfinden.

„Wir wollen verhindern, mit anderen Veranstaltungen zu kollidieren“, erläutert Norbert Jansen in de Wal vom FC Schwarz- Weiß Weiner den Terminwechsel. Eine weitere Neuerung ist das Zelt. „Das wird praktisch, quadratisch, schöner“, frotzelt Barbara Plenter von der Verbund-Sparkasse Emsdetten/Och­trup, die das Oktoberfest erneut zusammen mit dem Fußballclub auf die Beine stellt. Das neue Zelt soll in der Tat mehr ein Quadrat denn ein Rechteck werden. „Das wird ganz anders aussehen“, ist Jansen in de Wal überzeugt. Das soll dem rustikalen Charme eines Oktoberfestes natürlich keinen Abbruch tun. „Geschmückt wird wie immer“, verspricht Plenter auch diesmal echtes Oktoberfest-Feeling – inklusive Bier und Catering. Den Fassanstich übernimmt wiederum Bürgermeister Kai Hutzenlaub.

Erneut hat das Orga-Team zudem DJ „Partyfire“ für die Veranstaltung gewinnen können.

Barbara Plenter und Norbert Jansen in de Wal.

Barbara Plenter und Norbert Jansen in de Wal. Foto: Anne Steven

Die Blasmusik wird in diesem Jahr allerdings von einem „Neu ­zugang“ gespielt. Erstmals werden die „Tinner Jäger Musikanten“ beim Oktoberfest in der Töpferstadt aufspielen. Das norddeutsche Blasorchester habe sich ganz dem „Egerländer Stil“ verschrieben. Das Repertoire umfasse aber durchaus auch moderne Stücke, so Plenter. „Das ist mal was ganz anderes.“

Einem Punkt wollen die Organisatoren aber in jedem Fall treu bleiben: Das Oktoberfest soll auch weiterhin ein generationenübergreifendes Fest sein. „Es ist uns wichtig, das im Auge zu behalten“, macht Jansen in de Wal deutlich, der schon jetzt auf die zahlreichen Dirndl und Lederhosen der hoffentlich zahlreichen Gäste freut.

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Der Vorverkauf fürs Oktoberfest startet übrigens am 10. Juli (Montag) in der Hauptstelle der Sparkasse. Die Karten kosten zwölf Euro pro Stück.

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Unschlüssig sind er und seine Mitstreiter jedoch, ob sie in diesem Jahr erneut einen Buspendelverkehr einrichten werden. Dieser sei in den vergangenen zwei Jahren kaum genutzt worden. „Ich kann das nicht nachvollziehen. Günstiger, umweltfreundlicher und praktischer geht es doch nicht“, ist Jansen in de Wal ratlos ob der fehlenden Nachfrage. Zwischen 0.30 und 3.30 Uhr war der Bus im Stundentakt vom Festzelt in der Weiner zu mehreren Haltestellen in der Töpferstadt gependelt, plus die Strecke am frühen Abend hin zum Festzelt. Trotzdem blieben viele Sitzplätze leer. Jansen in de Wal will das Thema im Orgateam noch einmal ansprechen. Nähere Infos sollen folgen.

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