Kultursommer
Siebte Saison auf der Seebühne

Ochtrup -

Der Ochtruper Kultursommer geht in diesem Jahr zum siebten Mal über die Seebühne im Stadtpark. Warum das fast so etwas wie ein kleines Jubiläum ist, erläutert der Geschäftsführer des Kulturforums, Dr. Guido Dahl, im Gespräch mit unserer Zeitung.

Donnerstag, 14.06.2018, 06:00 Uhr

Die „Alltagshelden“ aus Ochtrup übernehmen den Auftakt am Sonntag (17. Juni).
Die „Alltagshelden“ aus Ochtrup übernehmen den Auftakt am Sonntag (17. Juni). Foto: Tim Hackemack

Es ist ein kleines Jubiläum – wenn man so möchte: Der Ochtruper Kultursommer geht in diesem Jahr zum siebten Mal über die Seebühne im Stadtpark. „Und bei im Schnitt dreieinhalb Konzerten pro Saison könnte es in diesem Sommer die 25. Veranstaltung geben“, rechnet Dr. Guido Dahl vom Ochtruper Kulturforum mit einem Schmunzeln vor.

Genau nachgezählt hat der Organisator nicht. Wichtiger als die exakte Zahl ist Dahl auch, dass sich die Veranstaltungsreihe in den vergangenen Jahren munter entwickelt hat. Für viele Musikliebhaber sind die Konzerte auf der Seebühne mittlerweile zu festen Terminen geworden. Sie genießen alle Auftritte von Anfang bis Ende, lassen sich Essen und Getränke schmecken. Aber es gibt auch viele Spontangäste, die extra wegen einer bestimmten Band kommen, „oder solche, die nur mal eben für zehn Minuten mit dem Fahrrad anhalten“, berichtet Dahl. Jüngere und ältere Besucher, Freunde, Familien mit Kindern, einzelne Gäste. „Wir haben keine bestimmte Zielgruppe“, betont der Geschäftsführer des Kulturforums.

Besonders gut kommen Oldies an.

Dr. Guido Dahl

Und so stehen auch die auftretenden Künstler für ganz unterschiedliche Stilrichtungen. „Nur harte elek­tronische Musik gibt es beim Kultursommer nicht“, verrät Dahl sein Rezept. „Und besonders gut kommen Oldies an.“ Er selbst bezeichnet sich als Freund der Klassik und holt daher auch gerne Tipps ein, wenn es um andere musikalische Genres geht. Bisher hatte Dahl bei der Auswahl der Künstler ein glückliches Händchen. „Einige Bands sind sogar schon zwei Mal aufgetreten“, berichtet er von erfolgreichen Shows. Und mancher Musiker tauchte an anderer Stelle in Ochtrup wieder auf: „Die Udo-Lindenberg-Tribute-Band, die am Wochenende bei der Kirchplatzeinweihung spielte, war zum Beispiel schon mal beim Kultursommer zu Gast.“

Wert legt Dahl außerdem darauf, dass auch lokale Akteure zum Zuge kommen. Und so stehen auch beim Kultursommer 2018 bekannte Gesichter auf der Bühne.

Den Auftakt machen am Sonntag (17. Juni) die „Alltagshelden“ aus Ochtrup. Eigene Songs und Cover-Stücke haben Marcel Dieks (Gitarre und Gesang), Tom Wolf (Piano), Jörn Wolters (Schlagzeug) und Alex Noll (Bass) im Gepäck. Rock, ein bisschen Blues, Pop und Swing erwarten die Besucher.

Am 8. Juli (Sonntag) gibt es dann melodische Popsongs für die Seele – und zwar von Lou Dynia und Andreas Hermjakob, dem Leiter der hiesigen Musikschule, der seit vielen Jahren zur festen Band des Bocholter Singersongwriters gehört.

Lou Dynia

Lou Dynia Foto: Kirsten Enk

Die Bluesband „Blue Terrace“ folgt dann am 29. Juli (Sonntag). Sie verspricht eigenwillige Interpretationen von Klassikern auf Basis verschiedener Stilrichtungen des Blues.

Dank der Unterstützung der örtlichen Kreditinstitute sind die Kultursommer-Konzerte für die Besucher stets kostenlos. Start ist immer um 11 Uhr, das Ende gegen 14 Uhr.

Bleibt nur, auf schönes Wetter zu hoffen. Bisher ist es noch immer gut gegangen – „wir mussten noch kein Konzert gänzlich ausfallen lassen“, berichtet Dahl. Na dann: toi, toi, toi . . .

Blue Terrace

Blue Terrace Foto: Jeff Kahra

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