Feuerwehrübung bei Agrarservice Wessendorf
Kooperation auf die Probe gestellt

Ochtrup -

Die Freiwillige Feuerwehr rückte am Donnerstagabend gemeinsam mit den Einsatzkräften des Rettungsdiensts und des Malteser Hilfsdienstes zu einer Übung auf dem Gelände von Agrarservice Wessendorf in der Weiner aus.

Samstag, 16.06.2018, 17:00 Uhr

Mit vereinten Kräften befreien die Feuerwehrleute zwei vermeintlich Eingeklemmte aus einem Pkw. Die Notfalldarsteller der Malteser aus Rheine unterstützten die gemeinsame Übung von Feuerwehr, Malteser-Hilfsdienst Ochtrup und Rettungsdienst.
Mit vereinten Kräften befreien die Feuerwehrleute zwei vermeintlich Eingeklemmte aus einem Pkw. Die Notfalldarsteller der Malteser aus Rheine unterstützten die gemeinsame Übung von Feuerwehr, Malteser-Hilfsdienst Ochtrup und Rettungsdienst. Foto: Martin Fahlbusch

Das war ein Abend nach dem Geschmack von Jule, Ida und Jannis Wessendorf: lange aufbleiben und jede Menge los auf dem Gelände des Agrarservices Wessendorf (ASW) in der Weiner-Bauerschaft. Turbulent geht es eigentlich immer bei dem Lohnunternehmen zu, aber am Donnerstagabend sorgten die Freiwillige Feuerwehr , der Rettungsdienst und der Malteser-Hilfsdienst für eine ganz besondere Würze – und das nicht nur für den Nachwuchs der Familie Wessendorf.

„Das ist ein ideales Gelände für eine Großübung, bei der wir die Kooperation mit dem Rettungsdienst – diesmal mit den Maltesern – im guten Sinne auf die Probe stellen können“, berichtete Frank Piel , nachdem er die Anweisungen für die Schadenslage überprüft hatte. „Familie Wessendorf hat uns prima unterstützt und uns ziemlich freie Hand bei unseren unterschiedlichen Einsatzszenarien mit den Schwerpunkten Menschenrettung sowie technische und medizinische Hilfe gelassen“, ergänzte Stefan Nienhues .

Die beiden Feuerwehrleute hatten sich zusammen mit Marco Elling und Daniel Jürgens ein wahres Horrorszenario ausgedacht. Da kamen auch die Notfalldarsteller der Malteser aus Rheine zum Einsatz, die allein 14 Verletzte „vorzubereiten“ hatten. Frank Piel gab bei diesem Schauspiel den „Hausmeister Krause“. Der hatte entdeckt, dass eine Clique Jugendlicher das ASW-Areal als Spielort auserkoren hatte. Die jungen Leute waren laut Drehbuch in der großen Maschinenwerkstatt zugange und hatten dort einen ordentlichen Kurzschluss fabriziert – inklusive Verpuffung mit erheblicher Rauchentwicklung. Während sich einige Jugendliche aus der Werkstatt retten konnten und in das angrenzende Wäldchen geflüchtet waren – wobei sie sich Brüche und Abschürfungen zuzogen – waren einige Cliquenmitglieder schwer verletzt in der verrauchten Halle zurückgeblieben. Einer der Jugendlichen hatte zudem ein großes Silo erklommen. Oben angekommen fand er den Weg zurück nicht mehr. Zudem hatte sich ein Teil der junge Leute auf Schlepper gesetzt, diese zum Fahren gebracht und dabei die Kumpels, die auf dem Gelände mit einem alten Kleinwagen Slalomrennen fuhren, übersehen. Der Pkw wurde mit einem Vorderlader samt Insassen aufgespießt.

Übung der Freiwilligen Feuerwehr bei ASW

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  • Zu einer gemeinsamen Übung rückten jetzt die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, des Rettungdienstes und des Maltester Hilfsdienstes in die Weiner aus. Dort war auf dem Gelände der Firma Agrarservice Wessendorf einen wahres Horrorszenario aufgebaut worden.

    Foto: Martin Fahlbusch
  • Zu einer gemeinsamen Übung rückten jetzt die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, des Rettungdienstes und des Maltester Hilfsdienstes in die Weiner aus. Dort war auf dem Gelände der Firma Agrarservice Wessendorf einen wahres Horrorszenario aufgebaut worden.

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  • Zu einer gemeinsamen Übung rückten jetzt die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, des Rettungdienstes und des Maltester Hilfsdienstes in die Weiner aus. Dort war auf dem Gelände der Firma Agrarservice Wessendorf einen wahres Horrorszenario aufgebaut worden.

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  • Zu einer gemeinsamen Übung rückten jetzt die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, des Rettungdienstes und des Maltester Hilfsdienstes in die Weiner aus. Dort war auf dem Gelände der Firma Agrarservice Wessendorf einen wahres Horrorszenario aufgebaut worden. Weitere Impressionen von der Übung folgen.

    Foto: Martin Fahlbusch
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„Gut, dass wir uns das nur ausgedacht haben. Aber alle Elemente dieser Übung haben denkbare und realistische Hintergründe“, befand Frank Piel. Und so hatten die vier Löschzüge mit dieser Übung alle Hände voll zu tun. Atemschutz, um die Eingeschlossenen aus der Halle retten zu können, und eine Rettungsschere für die Befreiung der im Auto Eingeklemmten kamen ebenso zum Einsatz wie die Hydraulikleiter. Der Verletzte in luftiger Höhe musste schließlich ebenfalls aus seiner misslichen Lage befreit werden.

Die Malteser und deren Übungsleiter Alexander Kipp funktionierten den rückwärtigen Teil der Landmaschinenhalle zum Erste-Hilfe-Lager um. Einsatzleiter Thomas Ransmann und seine Leute machten sich derweil daran, die Schadenslagen professionell abzuarbeiten. „Natürlich gibt es immer Dinge, die man anders und besser machen kann“, sagte Übungsbeobachter Josef Moritz. Am Ende aber waren alle mit dem Ergebnis zufrieden. „Besonders freue ich mich, dass so viele Kameraden mitgemacht haben und wir aus solchen ‚gespielten Ernstfällen’ lernen können“, hob Frank Piel in einer ersten Manöverkritik hervor.

Na ja, und die vielen Zuschauer und die Familie Wessendorf waren auch zufrieden – vor allem Jule, Ida und Jannis.

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