Ferienspaß beim Geocaching
Schatzsucher denken auch um die Ecke

Ochtrup -

Bei dieser Schnitzeljagd gab es kein Fleisch zu essen, aber hungrig musste auch niemand nach Hause gehen. Genaugenommen geht es beim Geocaching im Ferienspaßprogramm ja auch um kein Verpflegungsangebot, sondern um eine Schatzsuche mit elektronischen Hilfsmitteln.

Montag, 13.08.2018, 06:00 Uhr

Eine kleine Pause muss auch mal sein. Doch kurze Zeit später ging es für die Geocacher um Reinhard Vinkelau wieder auf Schatzsuche ins Gildehauser Venn.
Eine kleine Pause muss auch mal sein. Doch kurze Zeit später ging es für die Geocacher um Reinhard Vinkelau wieder auf Schatzsuche ins Gildehauser Venn. Foto: Silke Brinkschmidt

„Trotzdem bietet sich für Kinder hier auch die Chance, mal ganz ohne Smartphone und trotzdem mit dem Reiz der Technik interessante Aufgaben zu lösen“, erläuterte Reinhard Vinkelau im Kinder- und Jugendtreff „Die Brücke“ in Welbergen nach erfolgreicher Tour.

Zusammen mit seiner Kollegin Silke Brinkschmidt wollte er eigentlich mit sieben Mädchen und Jungen zu einer Fahrradtour ins Gildehauser Venn aufbrechen, wo der Schatz vermutet wurde. Da aber Starkregen und heftiger Wind vorhergesagt waren, beschloss die Gruppe, sich auf anderem Wege ins Venn transportieren zu lassen. Dann war aber alles so wie geplant.

Mit einem GPS-Gerät mit Kompass und ganz viel Köpfchen mussten die jungen Schatzsucher eine Menge Aufgaben lösen, die wiederum an bestimmten Orten und Plätzen im Gildehauser Venn versteckt waren. „Finde eine dreistellige Zahl an einem Baum mit fünf Ästen“, lautete beispielsweise eine Anweisung auf dem langen Aufgabenzettel. „Wir hatten die Anzahl der Fragen der Gruppengröße angepasst“, erläuterte Reinhard Vinkelau das Vorhaben, „so sind eben alle beteiligt. Aber man kommt nicht zum Ziel, wenn man sich nur auf die Elektronik verlässt, sondern man muss auch rechnen, kombinieren, kreativ sein und zusammenarbeiten.“

Manchmal bestanden die Hinweise zum nächsten Fundort nur aus Koordinaten, die es mit dem GPS-Tracker aufzuspüren galt, mal mussten die Schatzsucher gefundene Hinweise mit anderen Informationen zusammenbringen und auch schon mal um die Ecke denken. Als dann alle Fragen beantwortet und alle Rätsel entschlüsselt waren, ließ sich der Ort des gesuchten Schatzes präzise orten – und finden. Überraschung für alle Geocacher: In der Schatztruhe fand sich neben den üblichen Geocaching-Souvenirs auch ein Fanta-Kuchen. Der wurde selbstverständlich auf der Stelle gehoben und verputzt.

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