Buschlandweg
Baugrundstücke können 2019 erschlossen werden

Ochtrup -

Lange Zeit war es in der Töpferstadt schwierig, an Baugrundstücke zu gelangen. Die Stadt führt eine Warteliste mit potenziellen Interessenten. Doch nun kommt ein bisschen Bewegung in die Sache.

Samstag, 15.09.2018, 05:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 15.09.2018, 05:00 Uhr
Die Bezirksregierung Münster habe die vom Ochtruper Stadtrat beschlossene Änderung des Flächennutzungsplans im Bereich nördlich des Postdamms genehmigt.
Die Bezirksregierung Münster habe die vom Ochtruper Stadtrat beschlossene Änderung des Flächennutzungsplans im Bereich nördlich des Postdamms genehmigt. Foto: Anne Steven

So hat der Bauausschuss die erneute öffentliche Auslegung des Bebauungsplans für das Baugebiet östlich des Buschlandweges beschlossen. Auf dem 12 350 Quadratmeter großen Areal durfte die Stadt bislang keine Baugrundstücke ausweisen, weil zunächst ein Feuchtbiotop ausgeglichen werden musste. Geeignete Kompensationsflächen seien gar nicht so einfach zu finden, betonte Ochtrups Kämmerer Roland Frenkert in der Ausschusssitzung. Doch nun gebe es Positives zu berichten. Der Kommune sei es gelungen, zwei Flächen zu erwerben, die, mit entsprechenden Maßnahmen, den Kriterien des Vogelschutzes und den Anforderungen an ein Feuchtbiotop entsprächen. Drei Jahre hat dieser Prozess gedauert und die Erschließung der Flächen verzögert.

Doch nun geht es endlich weiter. Etwa 20 Bauplätze könnten im kommenden Jahr über die Stadt Ochtrup erschlossen und vermarktet werden – überwiegend nach dem Erbbaurecht, stellte Frenkert in Aussicht. Entsprechende Mittel für die Baustraße und den Kanalbau seien bereits im Haushalt eingestellt.

Ebenfalls voran geht es am Postdamm. Die Bezirksregierung Münster habe die vom Ochtruper Stadtrat beschlossene Änderung des Flächennutzungsplans im Bereich nördlich des Postdamms genehmigt, informierte Bauamtsleiterin Karin Korten. Nun fehle nur noch der dazugehörige Bebauungsplan, der in der Ratssitzung am 20. September (Donnerstag) beschlossen werden soll.

Frenkert schätzt, dass an dieser Stelle 30 Bauplätze über einen Investor sowie voraussichtlich 20 bis 25 Flächen über die Stadt vergeben werden können. Insgesamt stünden – inklusive einiger weiterer kleinerer Baugebiete – demnächst etwa 80 bis 90 Bauplätze zur Verfügung.

Und die Nachfrage? Die sei immer noch rege, versicherte der Kämmerer. Die Verwaltung habe sich die Mühe gemacht, sämtliche Interessenten auf ihrer Liste abzutelefonieren. Zwar habe sich die Zahl von 250 so locker halbiert, aber, Interesse bestehe eben immer noch ausreichend, fand Frenkert.

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