Anliegerversammlung Spinnereistraße
Parkplätze und Beete unerwünscht

ochtrup -

Der anstehende Ausbau der Spinnereistraße sorgte für reichlich Gesprächsstoff bei der Anliegerversammlung. So machten einige Anwesende deutlich, dass eine Asphaltdecke reiche, Parkplätze und Beete unerwünscht seien.

Freitag, 21.09.2018, 07:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 21.09.2018, 07:00 Uhr
Der anstehende Ausbau der Spinnereistraße sorgte für reichlich Gesprächsstoff in der Anliegerversammlung. Anwesende machten deutlich, dass eine Asphaltdecke reiche.
Der anstehende Ausbau der Spinnereistraße sorgte für reichlich Gesprächsstoff in der Anliegerversammlung. Anwesende machten deutlich, dass eine Asphaltdecke reiche. Foto: Irmgard Tappe

„Es geht heute nicht um die Frage, ob die Spinnereistraße ausgebaut wird, sondern um das Wie und Wann dieses Ausbaus“, gab die Erste Beigeordnete Birgit Stening gleich die Richtung an, als sie die Anwohner am Mittwochabend zur Anliegerversammlung begrüßte. Der entsprechende Ratsbeschluss zum Ausbau, so Stening, sei bereits erfolgt. Innerhalb der nächsten acht Jahre müsse die Maßnahme umgesetzt werden. Die Tatsache, dass die Anlieger dann zur Kasse gebeten werden, löste zwar eine lebhafte Diskussion aus.

Ein Anwesender wehrte sich gegen eine Kostenbeteiligung, weil die Spinnereistraße seiner Meinung nach früher bereits ausgebaut wurde und in diesem Zuge der entsprechende Anteil für sein Grundstück geleistet worden sei. Der Fachbereichsleiter für Liegenschaften, Roland Frenkert , klärte die Fehlinterpretation schnell auf. Es habe sich damals um die Kanalanschlüsse gehandelt, und das sei eine andere Sache als der Straßenbau. „Diese Straße wurde definitiv noch nie ausgebaut“, betonte er.

Asphalt genügt

„Wir wollen keine neue Straße. Alles soll so bleiben wie es ist“, forderten daraufhin einige Anwesende, bevor sie der Fachbereichsleiterin des Ressorts Bauen und Planen, Karin Korten , Gehör schenkten. Verkehrsberuhigt gestaltet, mit Pkw-Stellplätzen und Gehwegen versehen, so sei es vorgesehen, erläuterte Korten. Ein Vorschlag, der normalerweise von Betroffenen positiv aufgenommen wird. Nicht aber von den Anwohnern der Spinnereistraße. Für Beete und Parkplätze sei die Straße zu schmal. Eine Asphaltdecke genüge, kommentierten sie. Vor allen Dingen aber befürchten sie, dass ihre Straße im Falle eines verkehrsberuhigten Ausbaus als Durchfahrtsstraße bewertet werde und den Status „Anlieger frei“ verlieren könne. Sie regten auch an, einen Spiegel an der Ausfahrt Nienborger Damm anzubringen, da dort die Einsicht kritisch sei. Korten notierte die Anwohnerwünsche, die von der Verwaltung überprüft werden. „Den genauen Entwurf zum Straßenausbau werden wir natürlich mit Ihnen besprechen“, versprach sie.

Kostenbeteiligung

Zur den Kosten konnte Frenkert nur einen Schätzwert von rund 90 000 Euro nennen. Auf die Anlieger käme je nach Grundstücksgröße eine Kostenbeteiligung zwischen fünf und acht Euro pro Quadratmeter zu. Mit dem Ausbau könne zwischen 2021 und 2026 begonnen werden.

Die Vertreter der Stadt gaben den Anwohnern abschließend mit auf den Weg, bis Ende November einen gemeinsamen Nenner mit Blick auf die noch ungeklärten Fragen zu finden und der Verwaltung eine schriftliche Rückmeldung zukommen zu lassen.

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