Sanierung des Bergfreibades
Den Zeitplan etwas umtakten

Ochtrup -

Die Sanierung des Bergfreibades geht weiter voran – jedoch nicht so schnell wie sich es die Stadtwerke gewünscht hätten. Derzeit hänge man zwei bis drei Wochen hinter dem ursprünglichen Plan her, erklärte Betriebsleiter Robert Ohlemüller. Der Grund: Die Schadstoffbelastung der Beckenfarbe macht zusätzliche Entsorgungsmaßnahmen notwendig.

Samstag, 10.11.2018, 06:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 10.11.2018, 06:00 Uhr
Bereits Ende Oktober wurde der alte Sprungturm im Bergfreibad abgerissen.
Bereits Ende Oktober wurde der alte Sprungturm im Bergfreibad abgerissen. Foto: Alexander Ahmad

„So ganz unverhofft kamen die derzeitigen Arbeiten, die den Umbau des Bergfreibads etwas im Zeitplan wackeln lassen, auch wieder nicht“, betont Stadtwerke-Betriebsleiter Robert Ohlemüller im Pressegespräch am Donnerstagnachmittag. Die Stadtwerke hatten schon im Vorfeld der Sanierung – teilweise noch im laufenden Badebetrieb – Proben von den Farben im Becken und im Umfeld genommen. Als dann alles Wasser abgepumpt war und sich die Verantwortlichen intensiver dem Boden widmeten, sei klar geworden, dass die festgestellte Schadstoffbelastung aufgrund der strenger gewordenen Grenzwerte zusätzliche Entsorgungsmaßnahmen notwendig machen würde.

„Wir haben eine Spezialfirma gewinnen können, die die kontaminierten Schichten passgenau aus dem Boden ausfräst, und die Wände mit einer speziellen Wasser-Sandstrahltechnik behandelt. Das so präzise abgetragene Material wird in sogenannten Big-Packs gesammelt und fachgerecht entsorgt“, erläutert Herbert Bätker, Technischer Leiter Versorgung.

„Aber die anderen Arbeiten laufen zügig weiter. Wir mussten nur umplanen und den Zeitplan etwas umtakten“, ergänzt Schwimm-meister Björn Bendias, der derzeit mit gänzlich anderen Arbeiten als in der Badesaison befasst ist.

Sanierung des Bergfreibades: Den Zeitplan umtakten

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  • Das Team der Stadtwerke lässt sich die Schritte bei der Entsorgung des belasteten Materials von den Mitarbeitern des Entsorgunsfirma genau erklären.

    Foto: Martin Fahlbusch
  • Das Team der Stadtwerke lässt sich die Schritte bei der Entsorgung des belasteten Materials von den Mitarbeitern des Entsorgunsfirma genau erklären.

    Foto: Martin Fahlbusch
  • Das Team der Stadtwerke lässt sich die Schritte bei der Entsorgung des belasteten Materials von den Mitarbeitern des Entsorgunsfirma genau erklären.

    Foto: Martin Fahlbusch
  • Das Team der Stadtwerke lässt sich die Schritte bei der Entsorgung des belasteten Materials von den Mitarbeitern des Entsorgunsfirma genau erklären.

    Foto: Martin Fahlbusch
  • Das Team der Stadtwerke lässt sich die Schritte bei der Entsorgung des belasteten Materials von den Mitarbeitern des Entsorgunsfirma genau erklären.

    Foto: Martin Fahlbusch
  • Das Team der Stadtwerke lässt sich die Schritte bei der Entsorgung des belasteten Materials von den Mitarbeitern des Entsorgunsfirma genau erklären.

    Foto: Martin Fahlbusch
  • Das Team der Stadtwerke lässt sich die Schritte bei der Entsorgung des belasteten Materials von den Mitarbeitern des Entsorgunsfirma genau erklären.

    Foto: Martin Fahlbusch
  • Scheinbar mühelos zerlegt der Bagger Ende Oktober den alten Sprungturm des Bergfreibades.

    Foto: Herbert Bätker
  • Scheinbar mühelos zerlegt der Bagger Ende Oktober den alten Sprungturm des Bergfreibades.

    Foto: Herbert Bätker
  • Scheinbar mühelos zerlegt der Bagger Ende Oktober den alten Sprungturm des Bergfreibades.

    Foto: Herbert Bätker

„Durch die Entsorgungsarbeiten, für die klare Sicherheitsbestimmungen gelten, gehen wir derzeit von einer zwei- bis dreiwöchigen Verzögerung gegenüber dem eigentlich Plan aus“, schätzt Robert Ohlemüller. Er geht aber davon aus, dass durch Arbeitsumschichtungen einiges an Verzögerung wieder wettgemacht werden könnte. Die Verlegung der Versorgungsleitungen und die Arbeiten an den Technikgebäuden werden teilweise vorgezogen beziehungsweise intensiviert. „Die Entsorgungsfirma Korte ist wirklich kooperativ“, freut sich Herbert Bätker. Das Unternehmen plane sogar, samstags zu arbeiten. „Nicht zu vergessen ist, dass das belastete Material in den Entsorgungskreislauf eingefügt werden muss. Da waren logistische Absprachen mit Deponien und Verbrennungsanlagen notwendig. Das hat aber gut geklappt“, so Bätker.

Und dann schauen die Verantwortlichen noch einmal den „Marsmenschen“ bei der Entsorgungsarbeit zu. „Die Arbeiter tragen Ganzkörperschutzkleidung, Atemmasken und Versorgungshelme. Außerdem bedienen sie Spezialwerkzeuge mit besonderen Techniken. Die wissen genau, was sie machen und erklären uns fachkundig, wie weit sie abtragen“, beschreibt Ohlemüller die Tätigkeiten.

„Und wenn die fertig sind, gehen die eigentlichen Abbruch- und Umbauarbeiten in die Vollen“, freut sich Herbert Bätker auf das, was noch im Arbeitsplan steht. Er hofft auf „gnädige Wetterlagen“. „Beschweren konnten wir uns aber bisher nun wirklich nicht.“

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