Betriebsausschuss der Stadtwerke
Freibad-Sanierung und Vergünstigungen

Ochtrup -

Am Montagabend tagte der Betriebsausschuss der Stadtwerke. Das Bergfreibad stand gleich mehrfach auf der Themenliste.

Mittwoch, 05.12.2018, 09:00 Uhr
Ein Screenshot von der Homepage der Stadtwerke zeigt die Ermäßigungen für Saisonkarten im Überblick.
Ein Screenshot von der Homepage der Stadtwerke zeigt die Ermäßigungen für Saisonkarten im Überblick. Foto: Screenshot Homepage Stadtwerke

Das Freibad war am Montagabend gleich mehrfach Thema im Betriebsausschuss der Stadtwerke. Zunächst berichtete Betriebsleiter Robert Ohlemüller vom Fortgang der Sanierungsarbeiten.

„Wir haben wirklich arge Probleme mit der Belastung in den Becken“, verwies Ohlemüller auf die Kontaminierung der Beckenfarbe mit PCB (wir berichteten). Immer noch seien die Handwerker damit beschäftigt, die belastete Farbe aufwendig abzutragen. Zudem bereite die Entsorgung Schwierigkeiten. Eigentlich sollte dieser Teil der Sanierung zwei bis zweieinhalb Wochen dauern. „Wir gehen mittlerweile in die siebte Woche“, machte Ohlemüller deutlich. Am gestrigen Dienstag sollte nun der Abriss des Beckens fortgesetzt werden.

Um mit dem Zeitplan nicht vollends in Verzug zu geraten, ziehen die Stadtwerke derzeit Maßnahmen wie etwa die Vorarbeiten für das neue Nichtschwimmerbecken vor. „Uns fehlt jeder Tag“, so Ohlemüller. Schließlich soll das Freibad im Mai 2019 wiedereröffnet werden.

Außerdem befassten sich die Ausschussmitglieder noch einmal mit einem Anliegen von Michael Füll. Der Grünen-Politiker hatte in der zurückliegenden Betriebsausschusssitzung eine Anfrage bezüglich der Altersbegrenzung bei vergünstigten Saisonkarten für Schüler und Studenten gestellt (wir berichteten). Nun stand das Thema auf Antrag der Grünen – sie forderten, die Begrenzung ersatzlos zu streichen – im Gremium zur Debatte. „Der klassische Bildungsweg hat sich verändert“, traf der Antrag bei Claudia Fremann für die FWO auf Zustimmung. „Wir denken aber, das ist eine Sache der Wertschätzung und nicht der Diskriminierung“, fand die Fraktionschefin die Formulierung im Antrag zu hart.

Matthias Reckels (CDU) schlug vor, die Altersgrenze zu streichen, dafür aber die Zahl der Semester zu begrenzen. Man könne sich dabei an der Regelstudienzeit orientieren und verhindere so, „ewige Studenten“ zu unterstützen. Dieser Vorschlag wurde zunächst positiv aufgefasst, dann waren sich die Politiker und auch die Vertreter der Stadtwerke unsicher, welchen Aufwand eine solche Beschränkung sowohl für Antragsteller als auch für die Kassenkräfte bedeuten würde. Nach langer Diskussion zog Reckels seinen Antrag schließlich zurück und das Gremium schritt zur Abstimmung. Bei sieben Ja- , zehn Nein-Stimmen und drei Enthaltungen lehnte der Ausschuss den ursprünglichen Antrag der Grünen ab. Eine Altersbegrenzung bei Saisonkarten für Schüler- und Studenten bleibt also weiterhin bestehen.

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