Eine-Welt-Gruppe
Basar dient der „Hilfe zur Selbsthilfe“

Ochtrup -

Den traditionellen Weihnachtsbasar veranstaltet die Eine-Welt-Gruppe am zweiten Adventssonntag (9. Dezember) im Anschluss an den Familiengottesdienst ab 11.45 Uhr bis etwa um 17 Uhr im evangelischen Gemeindehaus.

Mittwoch, 05.12.2018, 17:00 Uhr
Verschiedenste Kaffeesorten und -röstungen können die Besucher des Weihnachtsbasars der Eine-Welt-Gruppe im evangelischen Gemeindehaus probieren.
Verschiedenste Kaffeesorten und -röstungen können die Besucher des Weihnachtsbasars der Eine-Welt-Gruppe im evangelischen Gemeindehaus probieren. Foto: Marlies Mulder

Auch in diesem Jahr haben sich wieder viele Hände an den Vorbereitungen der Aktion beteiligt. Socken, Schals und Mützen wurden gestrickt, Weihnachtskarten gestaltet, Freunde der Gruppe nähten Taschen sowie Kinderschürzen und natürlich dürfen auch Liköre nach Großmutters Art nicht fehlen.

Das reichhaltige Angebot kann hier nur in Auszügen aufgezählt werden, es lohnt sich auf jeden Fall, vorbeizukommen und vor Ort beispielsweise auch an einer Schokoladenverkostung teilzunehmen oder am Nachmittag die verschiedenen Kaffeesorten zu probieren.

Außerdem steht ein reichhaltiges Warenangebot aus der „Einen Welt“ wie Taschen, Schmuck, Tee, Honig, Körbe, Kunstgegenstände, Spielzeuge, Ledermäppchen, Geldbörsen oder Geschenkpapier zum Verkauf.

Selbstverständlich wurden die Waren aus der „Einen Welt“ wieder zu fairen Preisen eingekauft, versichern die Organisatoren in einer Pressemitteilung.

Die Waren werden von Menschen hergestellt, die in Afrika, Indien, Pakistan, Brasilien und anderen Ländern leben. Die Versorgung mit Nahrung, Kleidung, Wohnung und Bildung – Grundbedürfnisse des Menschen – wird durch die fairen Preise möglich.

„Waren, die aber auch dazu beitragen, am Heiligabend ein Stück aus anderen Ländern mit in unsere gemütlichen Wohnzimmer zu nehmen“, schreibt die Gruppe.

Der Erlös der Produkte kommt insbesondere Mädchen zugute, die dann für 15 Euro im Jahr zur Schule gehen und ein Mittagessen, die häufig einzige Mahlzeit am Tag, bekommen. Oft ist es in den Familien so, dass das Geld allenfalls für einen Jungen aufgebracht werden kann, aber nicht für mehrere Kinder. Auch Krankenversicherungen für die Ärmsten der Armen werden zum Beispiel in Ghana bezahlt. Wer in diesen Ländern krank wird, muss für die Behandlung Geld mitbringen.

Frauen erlernen den Beruf der Näherinnen damit sie anschließend auf dem Markt Kleidung verkaufen und davon die Familie unterstützen können, erklären die Organisatoren. Grundsatz der Weihnachtsaktion ist wie bei allen Aktivitäten der Gruppe die „Hilfe zur Selbsthilfe“.

„Wir bedanken uns bei allen, die uns bereits auf dem Weihnachtsmarkt an der Mühle unterstützt haben. Wir achten darauf, dass jeder gespendete Euro auch wirklich bei unseren direkten Projektpartnern ankommt und vor Ort in unserem Sinne eingesetzt wird. Auch mit kritischen Stimmen setzen wir uns auseinander“, versprechen die Aktiven aus Ochtrup. Auf die Frage: „Seid ihr sicher, dass das Geld ankommt?“ könnten sie stets antworten: „Ja wir sind sicher. Die Gelder erhalten unsere direkten Projektpartner. Sie sorgen für die Verteilung vor Ort. Wir bekommen dann Projektberichte, wie das Geld eingesetzt wurde.“

Der Erlös vom diesjährigen Weihnachtsbasar werde ebenfalls wieder Projekten der Gruppe in Südamerika (Brasilien), Afrika (Ghana, Uganda) und Asien (Pakistan) uneingeschränkt zufließen.

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