Amtsgericht verurteilt 60-Jährigen
Ordentlich „getankt“ und Mofa gefahren

Steinfurt/Ochtrup -

Wegen fahrlässiger Trunkenheit im Straßenverkehr musste sich am Mittwoch ein 60-Jähriger aus Ochtrup verantworten.

Donnerstag, 10.01.2019, 05:00 Uhr
Ein Ochtruper musste sich am Mittwoch vor dem Amtsgericht Steinfurt verantworten.
Ein Ochtruper musste sich am Mittwoch vor dem Amtsgericht Steinfurt verantworten. Foto: Mike Oelerich

„Ich hätte nicht gedacht, dass ich noch so viel drin hatte“, lautete der trockene Kommentar eines 60-jährigen Och­trupers, der sich am Mittwoch vor dem Amtsgericht in Steinfurt wegen fahrlässigen Trunkenheit im Straßenverkehr zu verantworten hatte. Nachdem er mit seinem Mofa gestürzt war, hatte ein Blutalkoholtest, welchen die Polizeibeamten, die den Unfall aufgenommen hatten, angeordneten, einen Wert von 2,28 Promille ergeben.

Das hielt ihm die Vertreterin der Staatsanwaltschaft vor. Der Angeklagte zeigte sich über diese Angaben verwundert, weil er doch eigentlich Tags zuvor mit einem Bekannten eine ordentliche Party gefeiert hatte und er am Unfalltag, es war der 13. September 2018, nur eine Flasche Bier bei einem Kumpel konsumiert habe.

Da sich im Laufe der Vernehmung herausstellte, dass der Angeklagte Alkohol gewöhnt ist, verfing auch seine Einlassung, dass er zusätzlich Medikamente einnehme, wenig. So ging die Staatsanwaltschaft von uneingeschränkter Schuldfähigkeit aus. Mit Blick auf sein blütenweißes Vorstrafenregister und seine soziale Lage verurteilte ihn das Gericht zu 30 Tagessätzen á zehn Euro und Auflagen, die ihn in der nächsten Zeit eine motorisierte Teilnahme am Straßenverkehr verbieten.

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