Landfrauenverband Welbergen-Langenhorst
Unterstützung für zwei Vereine

Ochtrup -

Volles Haus herrschte jetzt in der Gaststätte „Zum Kapellenhof“, wo der Landfrauenverband Welbergen-Langenhorst seine Jahreshauptversammlung abhielt. Die Vorsitzende Maria Rotermann begrüßte 14 Ehrengäste und 45 Vereinsmitglieder.

Mittwoch, 30.01.2019, 09:00 Uhr
Die Landfrauen Welbergen-Langenhorst – (v.l.) Mechtild Holtmann und Maria Rotermann sowie Margret Engelmann (r.) – überreichten jeweils 500 Euro an den Hospizverein – vertreten durch Heidi Lütke-Uhlrenbrock und Stefan Wessling (2. und 3.v.r.) – sowie an Clown Konrad (4.v.l. mit Landfrauenenkel Cornelius Kauling) von den Klinikclowns im Kreis Steinfurt.
Die Landfrauen Welbergen-Langenhorst – (v.l.) Mechtild Holtmann und Maria Rotermann sowie Margret Engelmann (r.) – überreichten jeweils 500 Euro an den Hospizverein – vertreten durch Heidi Lütke-Uhlrenbrock und Stefan Wessling (2. und 3.v.r.) – sowie an Clown Konrad (4.v.l. mit Landfrauenenkel Cornelius Kauling) von den Klinikclowns im Kreis Steinfurt. Foto: Monika Kauling

Auf den Jahresrückblick von ihr und der zweiten Vorsitzenden Mechtild Holtmann folgte der obligatorische Kassenbericht. Kassiererin Margret Engelmann hatte eine „gesunde Kassenlage“ vorzuweisen, wie es im Pressebericht heißt. Und auch die beiden Kassenprüferinnen Agnes Steinlage und Beate Kockmann hatten keine Klagen vorzubringen, so dass der Vorstand einstimmig entlastet wurde.

Tanja Elingmann, Christa Brüning-Tinkloh und Claudia Hoffstedde wurden als neue Mitglieder in den Reihen des Landfrauenverbandes begrüßt.

Als nächster Programmpunkt standen zwei Spendenübergaben an. Die Landfrauen unterstützten den Hospizverein Ochtrup-Metelen mit 500 Euro. Heidi Lütke-Uhlenbrock und Stefan Wessling nutzten die Gelegenheit und stellten ihren Verein und die verschiedenen Projekte vor. „Sie berichteten vom Trauercafe ‚Hoffnungsschimmer’ in der Villa Winkel und von Ortsterminen im Frühjahr und Herbst auf Friedhöfen, um auch dort ins Gespräch zu kommen“, schreiben die Landfrauen in ihrem Bericht. Ein Grundanliegen sei, das Thema Sterben, mit allem was dazu gehört, aus der Tabuzone zu holen.

Über weitere 500 Euro durfte sich der Verein „Klinikclowns für den Kreis Steinfurt“ freuen. Auch Clown Konrad, alias Michael Westermeier, nutzte die Einladung, um seinen Verein vorzustellen. „Nachdem Anfang der 90er Jahre Laura Fernandes die Idee der Klinikclowns aus New York nach Deutschland gebracht hatte, wurde 2001 in Rheine ein entsprechender Verein gegründet“, heißt es dazu im Bericht der Landfrauen. Mit aktuell sechs Clowns „bespielen“ die Klinikclowns sowohl Kinderkrankenhäuser und -einrichtungen als auch Seniorenheime. „Doch nicht immer geht es bei kranken oder sterbenden Menschen darum, zu lachen. Oft stellen die Clowns über Erinnerungen einen Kontakt her zu schönen Erlebnissen, die die Patienten allein nicht abrufen können. Oder sie hören einfach nur zu und ermöglichen einen anderen Umgang mit Angst und Schmerzen. Landfrauenenkel Cornelius Kauling hat solche positiven Erfahrungen mit einem Klinikclown bei einem Krankenhausaufenthalt schon gemacht.“

Beim anschließenden Kaffeetrinken tauschten sich die Landfrauen über das Gehörte aus. Unterhalten wurden sie von Clown Konrad. Zu guter Letzt referierte Gärtnermeister Wolfgang Brüning zum Thema „Pflanzenpflege leicht gemacht“. „Anschaulich, mit einer Diashow, hatte er viele nützliche Tipps für die Vereinsdamen“, heißt es im Bericht.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6356155?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F182%2F
Werkshalle in Neubeckum steht in Flammen
Großeinsatz der Feuerwehr: Werkshalle in Neubeckum steht in Flammen
Nachrichten-Ticker