Sanierung des Bergfreibads
Stadtwerke wollen Termin am 1. Mai halten

OCHTRUP -

Es geht weiter mit der Sanierung des Bergfreibades. Nachdem aufwendige Entsorgungen und frostige Temperaturen die Arbeiten auf dem Berg gestoppt hatten, wurde am Donnerstag der Beton für die Bodenplatte des neuen Technikgebäudes geliefert. Die Stadtwerke sind zudem fest entschlossen, den Termin für die Wiedereröffnung einzuhalten.

Freitag, 08.02.2019, 06:00 Uhr
Am Donnerstag wurden im Bergfreibad die Arbeiten für das neue Technikgebäude fortgesetzt. Auf dem Programm stand eine umfangreiche Betonlieferung für die Bodenplatte.
Am Donnerstag wurden im Bergfreibad die Arbeiten für das neue Technikgebäude fortgesetzt. Auf dem Programm stand eine umfangreiche Betonlieferung für die Bodenplatte. Foto: Martin Fahlbusch

Willkommen im Club der weißen Helme! Stadtwerke-Chef Robert Ohlemüller , Herbert Bätker als Leiter der technischen Versorgung und Schwimmmeister Björn Bendias tragen jetzt auf der Freibad-Baustelle den „Knitterfreien“ in Hell. Die Mitarbeiter der Baufirma Arning und vor allem Projektleiter Norbert Storm vom Planungsbüro Thalen-Consult haben aber wohl inhaltlich „den Hut auf“.

Am Donnerstag rangierten am Bergfreibad viele mehrachsige Betonmischer-Lkw. Eine riesige Betonpumpe sorgte für den notwendigen Druck.

„Endlich können wir die umfangreichen Arbeiten am neuen Technikgebäude fortsetzen“, schien Robert Ohlemüller ziemlich erleichtert. Das schlechte und vor allen Dingen frostige Wetter der vergangenen Wochen habe mal wieder auf die Bremse getreten. „Erst konnten wir aus Sicherheitsgründen wegen des nassen Umstände das Eisen für die Armierung nicht komplett herrichten, dann war es zu kalt für den Beton“, informierte Ohlemüller. „Das Gebäude muss nicht nur eine massive Bodenplatte haben, sondern auch sonst absolut tragfest sein. Denn hier müssen die schweren Wasserfilteranlagen, die Wasseraufbereitungstechnik und die Kiesfüllungen eingebracht werden. Alles in allem sind das vier Einheiten à 75 Tonnen – also insgesamt stattliche 300 Tonnen. Da muss eine Menge Eisen und Beton herhalten“, erläuterte Herbert Bätker.

Unmittelbar an dieses große Technikgebäude, in dem im vorderen Bereich sogenannte Schwalltanks ihren Platz finden werden, schließt sich dann der eigentliche Badebereich an. Dort ist bereits Einiges für das Sprung- und das Schwimmbecken vorbereitet, die später noch mit einer kompletten Metallwanne ausgekleidet werden sollen.

„Auf die Schrägen und an den Beckenwänden konnten wir den Beton mit unserem Kran und den normalen Kübeln auftragen. Aber bei der riesigen Betonmenge für die Bodenplatte und die seitlichen Aufbauten des Wasseraufbereitungsgebäudes muss die große Betonpumpe ran“, erklärte Diplom-Ingenieur Norbert Storm. Die Anlieferung des Betons per Lkw ging im Zehn-Minuten-Takt. Auf den Wagen drehten sich riesige Mischeinheiten. In kürzester Zeit gelangte die pampige Fracht so via Pumpe an Ort und Stelle und füllte gerade mal ein kleines Eckchen. „Da muss noch eine Menge Beton her. Aber wir werden alles tun – auch mit Sonderschichten der Baufirma an Samstagen – um unser Ziel, den 1. Mai als Wiedereröffnungstermin, zu halten“, blieb Robert Ohlemüller optimistisch.

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