Laute Bässe und rockige Sounds im Jugendcafé Freiraum
Stilistische Besonderheiten

Ochtrup -

Laute Bässe und rockige Sounds waren es, die am Freitagabend aus dem Jugendcafé Freiraum ertönten.

Montag, 11.02.2019, 06:00 Uhr
Den Beginn des rockigen Abends im Jugendcafé Freiraum läutete die Münsteraner Band „Oatumn“ ein.
Den Beginn des rockigen Abends im Jugendcafé Freiraum läutete die Münsteraner Band „Oatumn“ ein. Foto: Rike Herbering

Musikfans wurde im Rahmen eines Doppelkonzerts die Möglichkeit geboten, den einzigartigen Beats zweier außergewöhnlicher Bands zu lauschen. „Wir wollen dem Publikum und den Stammgästen, die aus der Rockszene kommen, etwas bieten“, erklärte Jörg Eßlage, Leiter des Jugendtreffs. „Bei diesen Musikgruppen handelt es sich um stilistische Besonderheiten und wir sind froh, so etwas in Ochtrup anbieten zu können“, freute er sich.

Den Beginn des rockigen Abends läutete die Band „Oatumn“ ein. Das aus Münster stammende Quartett begeisterte das Publikum mit ihrer besonderen, das Genre sprengenden Musik. „Wir selbst hören ganz unterschiedliche Musikgenres und gemeinsam versuchen wir, diese in unserer Musik zu etwas Produktivem zusammenzubringen“, erzählt Romina, die den Gesangspart bei den Songs der Band übernimmt.

„Es ist immer schön, Musik zu machen. Aber auch spannend, zu sehen, wie das Publikum auf die eigenen Sounds reagiert“, bemerkt ihr Bandkollege Julian.

Der Auftritt im Jugendcafé Freiraum war für die Newcomer-Band erst der vierte. Von Nervosität war bei den Musikern aber dennoch keine Rede. Mit lauten Tönen und wummernden Bässen zogen sie die kleine Publikumsschar in ihren Bann.

Die zweite Band des rockigen Abends ist in der Musikszene bekannt für außergewöhnliche Performances. Mit ihren geschminkten Gesichtern und andersartigen Kostümierungen konnte sich das Progressive-Rock-Trio „Anderes Holz“ der Aufmerksamkeit des Publikums sicher sein.

„Unsere Texte sind geprägt von einer tiefgehenden Lyrik, aber auch von politischen Parolen“, erklärt Kunde Waldzither alias Dominique Täger, der die Songs des Trios mit seinem Gesang und den einzigartigen Klängen der Waldzither bereichert. Die Waldzither, ein traditionelles deutsches Saiteninstrument, sorge für den eigenartigen und reduzierten Sound, verriet er.

„Wir wünschen uns für den Abend, dass das Publikum Spaß hat und tanzt – dann haben wir gewonnen“, schmunzelt der Künstler bereits vor dem Auftritt.

„Auch wenn dieser Abend nur in kleiner Runde stattfindet, freue ich mich über die musikalischen Einflüsse und die Auftritte der Band“, zog Jörg Eßlage ein abschließendes Resümee.

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