„Con fuego“ will 2020 den Meisterchor-Titel verteidigen
Jeder Einzelne ist zu hören

Ochtrup -

Fast fünf Jahre ist es her, dass das Ensemble „Con fuego“ beim Leistungssingen des Chorverbandes NRW den Meistertitel errang. Diesen gilt es in 2020 zu verteidigen. Und dafür sucht der Chor noch Mitstreiter. Doch der Anspruch ist hoch, weiß Dirigent Thomas Lischik. Da der Chor sehr klein ist, müsse jeder einzelne Sänger in seiner Stimme sicher sein.

Mittwoch, 13.02.2019, 07:00 Uhr
Fast Fünf Jahre ist es her, dass „Con fuego“ beim Leistungssingen des Chorverbandes NRW den Titel „Meisterchor“ errang. Nun sucht das Ensemble Mitstreiter, die im kommenden Jahr mit ihm diesen Titel verteidigen wollen.
Fast Fünf Jahre ist es her, dass „Con fuego“ beim Leistungssingen des Chorverbandes NRW den Titel „Meisterchor“ errang. Nun sucht das Ensemble Mitstreiter, die im kommenden Jahr mit ihm diesen Titel verteidigen wollen. Foto: Martin Fahlbusch

Den Titel „Meisterchor“ darf das Ensemble „ Con fuego “ seit 2015 führen. Und diese Leistungsstufe wollen sie im kommenden Jahr verteidigen. Entweder im Mai oder im September 2020 müssen die Frauen und Männer des Chores ihr Können beim Leistungssingen des Chorverbandes NRW erneut unter Beweis stellen. Dafür suchen sie Mitstreiter.

„Wir sind ein kleiner Chor. Deshalb hört man jeden Einzelnen heraus“, weiß Dirigent Thomas Lischik , dass die Verantwortung für jeden Sänger bei „Con fuego“ größer ist. Deshalb erwartet er von künftigen Chormitgliedern auch ein gewisses gesangliches Niveau. „Rudimentäre Notenkenntnisse, im besten Fall schon Chorerfahrung wären toll“, fasst er seine weiteren Wünsche zusammen. Denn das Leistungssingen ist anspruchsvoll, eben „eine Leistungsüberprüfung“, erklärt Silvia Brinckwirth, Geschäftsführerin des Männerchores, aus dem das gemischte Ensemble vor einigen Jahren als Projektchor hervorgegangen ist. Dessen Stammmitglieder absolvierten bei der Gründung einen Workshop, um ihr gesangliches Können nachzuweisen.

Beim Leistungssingen müssen vier Stücke aus verschiedenen Stilbereichen präsentiert werden – am besten a cappella. Das sei bei vielen Chören schon ein Standard, sagt Silvia Brinckwirth. Die meisten Stücke sind wenigsten vier-, wenn nicht sogar fünfstimmig angelegt. Da „Con fuego“ aktuell nur 15 Chormitglieder hat, „muss jeder Sänger so sicher sein, dass er seine Stimme alleine singen kann“, stellt Thomas Lischik in Aussicht.

Beim Leistungssingen 2015 hatte „Con fuego“ lediglich ein Vierteljahr Zeit, um sich vorzubereiten. „Damals hatten wir krankheitsbedingt ein paar Ausfälle“, erinnert sich die Geschäftsführerin noch gut. Diesmal soll die Vorbereitung langfristiger angelegt sein. „Ein halbes Jahr ist schon besser“, weiß Thomas Lischik aus Erfahrung. Trotzdem müssen sich die Chormitglieder auch abseits der wöchentlichen Proben auf das Leistungssingen vorbereiten. „Die Integration in den Alltag klappt ganz gut“, hat Silvia Brinckwirth festgestellt. Sie lässt die Übungs-CD gerne nebenher laufen, wenn sie in ihrer Gaststätte die Tische eindeckt oder daheim putzt. „Da findet sich immer eine Möglichkeit“, ist sie überzeugt. „Beim Autofahren kann man auch super üben“, ergänzt Thomas Lischik.

Auf einen festen Stil will sich sein Ensemble nicht festlegen. „Ich erwarte, dass sich die Chormitglieder auf alles einlassen“, stellt der Dirigent klar. Denn gerade die Abwechslung zwischen Klassik, Pop und Musical mache doch einen solchen Chor aus. Hinzu käme die „ganzheitliche Erfahrung“, wie Thomas Lischik sie nennt. „Singen macht glücklich“, sind er und Silvia Brinck­wirth überzeugt. Und dieses Glück in der Gemeinschaft des Chors zu erleben, sei eine weitere Bereicherung. „Con fuego“ übt übrigens ein Mal pro Woche, immer dienstags, von 18.30 Uhr bis 20 Uhr.

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Wer im Chor „Con fuego“ mitsingen möchte, sollte sich mit Thomas Lischik (Telefon 0 25 53 / 26 97) oder Silvia Brinckwirth (Telefon 0 25 53 / 9 85 85) in Verbindung setzen.

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